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Landgericht

Tödliches Rennen durch Dresden - Prozess gegen zwei Autofahrer beginnt

Erschütterndes Dokument am Unfallort: An dieser Bushaltestelle in Dresden hat die Polizei zur Unfallaufnahme einen Kinderschuh gesichert.

Erschütterndes Dokument am Unfallort: An dieser Bushaltestelle in Dresden hat die Polizei zur Unfallaufnahme einen Kinderschuh gesichert.

Dresden. Wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge in Dresden müssen sich zwei Autofahrer ab Mittwochvormittag am Landgericht verantworten. Bei einem 32-Jährigen, der in Untersuchungshaft ist, geht es zudem um fahrlässige Tötung, bei einem 24-Jährigen um Gefahr für Leib und Leben. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft sind die bisher nicht vorbestraften Männer aus Syrien am Abend des 22. August 2020 mit ihren Wagen auf einer vierspurigen Straße nahe der Innenstadt um die Wette gerast.

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Unfall wäre vermeidbar gewesen

Dabei soll der Wagen des Älteren mit mindestens Tempo 89 einen Jungen erfasst haben, der die Fahrbahn auf dem Nachhauseweg überquerte. Der Sechsjährige wurde durch die Luft und gegen eine Bushaltestelle geschleudert. Er wurde lebensgefährlich verletzt und starb. Laut Anklage wäre das bei den erlaubten 50 km/h vermeidbar gewesen.

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Dem 31-Jährigen droht nach dem Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe zwischen einem und zehn Jahren, dem Jüngeren bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Er ist auf freiem Fuß. Zum Prozessauftakt will die Schwurgerichtskammer auch erste Zeugen befragen: die Mutter des Jungen, die Nebenklägerin im Verfahren ist, sowie die beiden Beifahrer der Angeklagten.

Von dpa

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