Wohnheim an der Gret-Palucca-Straße

Studentenwerk schafft für 23,5 Millionen Euro bezahlbaren Wohnraum

Die Arbeiten am Wohnheim Gret-Palucca-Straße 9 haben begonnen.

Die Arbeiten am Wohnheim Gret-Palucca-Straße 9 haben begonnen.

Dresden. Nach der Sanierung ist vor der Sanierung: Das Studentenwerk Dresden ist derzeit kräftig am Standort Gret-Palucca-Straße zugange. Nachdem das Wohnheim mit der Hausnummer 11 bereits in neuem Glanz erstrahlt, ist nun der Nachbar an der Reihe. Insgesamt 23,5 Millionen Euro fließen in das Vorhaben.

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Die beiden 17-geschossigen Gebäude am früheren 26-Ring wurden 1967/68 errichtet. Zeit also für frische Farbe. 2012 begann das Studentenwerk mit den Planungen zur Sanierung. Seit November vergangenen Jahres konnten Studenten schrittweise die ersten 240 Appartements – jedes mit einer Größe von 26 Quadratmetern – im Wohnheim an der Gret-Palucca-Straße 11 beziehen. Das benachbarte Haus wird genauso viel Platz bieten. Bis zum Wintersemester 2019/2020 soll dann auch dieses Gebäude samt Außenbereich fertig gestellt sein.

Das Vorhaben steht unter dem Motto „Achtung Baustelle! Hier entsteht bezahlbarer Wohnraum für Studenten“, wovon ein weithin sichtbares Banner am Gerüst des Hochhauses Gret-Palucca-Straße 9 zeugt. Das Studentenwerk beteiligt sich damit an der bundesweiten Kampagne „Kopf braucht Dach“, um der Forderung nach mehr staatlicher Unterstützung beim Neubau und der Sanierung von Studentenwohnheimen Ausdruck zu verleihen. Denn: Von den insgesamt 6700 Wohnheimplätzen in der Landeshauptstadt, in Tharandt, Zittau und in Görlitz müssen immer noch rund elf Prozent saniert werden.

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Über mangelnde Nachfrage kann sich das Studentenwerk indes nicht beschweren. Zurzeit seien alle 41 Wohnheime sehr gut ausgelastet, wie die zuständige Geschäftsbereichsleiterin Karin Tzscherlich informiert. Die Warmmieten der vollmöblierten und mit einer Internetverbindung ausgestatteten Zimmer liegen zwischen 180 und 325 Euro. Ein Drittel der Wohnheimbewohner sind internationale Studenten, die aus rund 100 Ländern kommen.

Von Christin Grödel

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