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Verdi

Streik im Nahverkehr am Donnerstag – Dresden und die Region betroffen

Mitarbeiter der Dresdner Verkehrsservice GmbH (DVS) - einem Tochterunternehmen der Dresdner Verkehrsbetriebe - hatten bereits am 10. April gestreikt und sind nun wieder mit dabei.

Mitarbeiter der Dresdner Verkehrsservice GmbH (DVS) - einem Tochterunternehmen der Dresdner Verkehrsbetriebe - hatten bereits am 10. April gestreikt und sind nun wieder mit dabei.

Dresden.Die Gewerkschaft Verdi hat für Donnerstag einen neuen Warnstreik im Regional- und Nahverkehr von Sachsen angekündigt. Beginnen soll der Arbeitskampf am Donnerstag um 2 Uhr früh, wie Gewerkschaftssprecher Jürgen Becker mitteilte. Einen Tag lang sollen dann Bus- und Straßenbahnfahrer, Schlosser, Fährleute, Verwaltungsangestellte und Auszubildende ihre Arbeit niederlegen.

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Für Fahrgäste wird es zu Einschränkungen kommen. In Dresden ist die Dresdner Verkehrsservice GmbH (DVS), eine Tochtergesellschaft der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) betroffen. DVS-Mitarbeiter fahren hauptsächliche Busse der Linien 62, 88 und 94, werden aber auch auf anderen Linien eingesetzt.

Wie die DVB informiert, ist auf folgenden Linien mit Einschränkungen zu rechnen:

• 66, 72, 73, 74, 75, 76, 79, 83, 86, 88, 89, 94,

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• EV4 sowie

• den Elbfähren.

Zehn Verkehrsgesellschaften in Sachsen betroffen

Wie viele der mehr als 3000 Beschäftigten und Auszubildenden am morgigen Donnerstag für 24 Stunden ihre Arbeit niederlegen werden, ist noch unklar. Die Gewerkschaft Verdi rechnet nach eigenen Angaben mit bis zu 1300 Teilnehmern. In jedem Fall wird es im Bediengebiet der folgenden Verkehrsgesellschaften zu teils erheblichen Behinderungen kommen:

• Regionalverkehr Erzgebirge GmbH (RVE)

• Regionalverkehr Westsachsen Zwickau GmbH (RVW)

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• REGIOBUS Mittelsachsen GmbH

• Euro Traffic Partner GmbH Chemnitz

• Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE)

• Verkehrsgesellschaft Meißen mbH (VGM)

• Dresdener Verkehrsservice GmbH (DVS)

• Regionalbus Oberlausitz GmbH (RBO)

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• Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda GmbH (VGH)

• Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck Zittau-Löbau mbH (KVG)

Die Gewerkschaft fordert vom Arbeitgeberverband Nahverkehr e.V. einen höheren Stundenlohn und die Anhebung der Ausbildungsvergütung. Derzeit habe ein Busfahrer laut Gewerkschaft einen Stundenlohn von 12,30 Euro. Gefordert werden 15,66 Euro. Die nächste Verhandlungsrunde ist am kommenden Dienstag.

Bereits am 10. April hatte ein Warnstreik Verspätungen mit sich gebracht. Damals endete der Streik jedoch bereits um 8 Uhr morgens. Für Abiturprüflinge hatte das Kultusministerium eine Sonderregelung aufgelegt – am 10. April waren Fremdsprachen geprüft worden. Am Donnerstag werden regulär keine Prüfungen geschrieben.

Von dpa/fkä

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