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Beförderung

Still gestanden auf dem Theaterplatz: Offiziersschule hält Beförderungsappell ab

Unter strahlend blauem Himmel standen die Feldjäger vor der Semperoper.

Unter strahlend blauem Himmel standen die Feldjäger vor der Semperoper.

Dresden.Es war ein ungewohnter Anblick, der sich Passanten am Donnerstagvormittag auf dem Theaterplatz bot. Unter strahlend blauem Himmel standen Feldjäger, die Militärpolizisten der Bundeswehr, in Flecktarn vor der Semperoper. Der Grund: die Beförderung von über 700 Lehrgangsteilnehmern der Offiziersschule des Heeres (OSH) in Dresden. Präzise auf den Glockenschlag der Hofkirche um 10.45 Uhr marschierten die jungen Soldaten im Takt einer Trommlerin auf den Theaterplatz und nahmen als Paradeformation Aufstellung.

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Mit dem Einmarsch der Truppenfahne, unter Begleitung des Heeresmusikkorps Kassel, begann der Appell feierlich. Zunächst sprach Brigadegeneral Martin Hein, Kommandeur der OSH. Auch hier warf der Unglücksfall vom vergangenen Montag seine Schatten, als General Hein zum Gedenken an den gefallenen Kameraden des abgestürzten Eurofighters aufrief. Auch an die zahlreichen Soldaten, die derzeit im Ausland ihren Dienst für die Bundesrepublik tun, erinnerte er in seiner Rede. Es folgten zahlreiche Glückwünsche an die Absolventen der Offizierslehrgänge I und II.

Als Ehrengast zum Appell war der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer anwesend. Er schritt zu Beginn gemeinsam mit dem Kommandeur die Paradeformation ab und hielt anschließend ebenfalls eine Rede. Darin betonte er, wie wichtig es sei, den Soldaten der Bundeswehr Vertrauen und Wertschätzung entgegen zu bringen und gleichzeitig die beste technische Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. „Sie sind in der Landeshauptstadt Dresden und im Freistaat Sachsen herzlich willkommen“, sagte er den jungen Offiziersanwärtern.

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Von diesen erhielt anschließend eine Abteilung, stellvertretend für alle Anwesenden, ihre Beförderung. Auch die jeweiligen Lehrgangsbesten wurden ausgezeichnet und der Gesamtbeste, Obergefreiter (Offiziersanwärter) Sönke Faust, wurde mit dem Scharnhorstpreis bedacht. In der Paradeformation befanden sich übrigens auch Soldaten ausländischer Streitkräfte, wie beispielsweise aus Chile, welche die Lehrgänge gemeinsam mit ihren deutschen Kameraden absolviert hatten. Mit der Nationalhymne der Bundesrepublik und einem dreifachen „Wir dienen Deutschland“ endete schließlich der feierliche Appell.

Von Carl Gruner

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