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Millionen-Förderung

Startschuss für Mikroelektronik-Labor an der TU Dresden

Mehr als 5,5 Millionen Euro bekommt die TU Dresden vom Bund für ihr „Forschungslabor Mikroelektronik Dresden für rekonfigurierbare Elektronik“.

Mehr als 5,5 Millionen Euro bekommt die TU Dresden vom Bund für ihr „Forschungslabor Mikroelektronik Dresden für rekonfigurierbare Elektronik“.

Dresden.Mehr als 5,5 Millionen Euro bekommt die TU Dresden vom Bund für ihr „Forschungslabor Mikroelektronik Dresden für rekonfigurierbare Elektronik“ (ForLab DCST). Insgesamt fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die nächsten zwei Jahre zwölf Labors in Deutschland mit insgesamt rund 50 Millionen Euro, die an Mikroelektronik – zum Beispiel für Chips, autonomes Fahren oder die Energiewende – forschen. Dabei übernimmt das Dresdner Labor die Koordination aller Standorte.

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Im ForLab DCST werden Anlagen zur Herstellung von Schaltungen aus Nanodrähten aufgebaut, in welchen die Schaltungsfunktion während des Betriebes verändert werden kann. Sie bilden damit eine Basis für beispielsweise Elektronik für Künstliche Intelligenz oder sicherer Chiptechnologien. Dresdner Forscher werden sowohl einzelne Prozessschritte untersuchen als auch kleine Schaltungen und Demonstratoren aus Nanodrähten entwickeln.

Noch würden die akademischen Bereiche Material- und Bauelemente kaum mit der Grundlagenforschung von Schaltungen und Systemen zusammenarbeiten, sagt Professor Thomas Mikolajick, Koordinator des Dresdner ForLabs. Im Rahmen der BMBF-Förderung werden an der TU Dresden die relevanten Forschungsgebiete im Dresdner Zentrum für Halbleitertechnologie unter einem gemeinsamen organisatorischen Dach „ForLab DCTS“ zusammengeführt. Das Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik und das Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik der TU Dresden bündeln ihr Know-how, um die Forschungslücke zwischen der Materialentwicklung und innovativem Schaltungs- und Systemdesign zu überbrücken.

Über konkrete Projekte werden auch weitere Institute innerhalb und außerhalb der TU Dresden wie z.B. das Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung des Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf eingebunden.

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Von tg

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