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Leichte Sprache

Stadtrat stimmt für verständliche Sprache

Bücher in einfacher Sprache sind keine Seltenheit mehr. Etliche kann man in der Stadtbibliothek ausleihen, wie Lena Schulz, Koordinatorin des Ehrenamtlichen Bücherhausdienstes, zeigt.

Bücher in einfacher Sprache sind keine Seltenheit mehr. Etliche kann man in der Stadtbibliothek ausleihen, wie Lena Schulz, Koordinatorin des Ehrenamtlichen Bücherhausdienstes, zeigt.

Dresden. Schluss mit Verwaltungskauderwelsch! Die Stadtverwaltung soll ein Konzept zur Einführung von leichter Sprache für ihre Veröffentlichungen entwickeln und ab 2019 alle ihre Publikationen, Bescheide und Amtsbriefe in einfacher Sprache zur Verfügung stellen. Das hat der Stadtrat am Freitag auf Initiative der rot-grün-roten Mehrheit beschlossen. „Wir wollen, dass sich jeder Mitarbeiter in der Verwaltung hinterfragt: Verwaltungssprache sollte so formuliert sein, dass sie jede Bürgerin und jeder Bürger versteht“, erklärte der SPD-Sozialpolitiker Vincent Drews. So bestehen Sätze in einfacher Sprache aus nicht mehr als 15 Wörtern. Fremdwörter werden vermieden oder erklärt. Leichte Sprache richtet sich an Menschen mit geringer Sprachkompetenz. „Die Einführung ist auch eine Form von Bürgerbeteiligung“, erklärte Grünen-Sozialpolitiker Michael Schmelich.

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Von tbh

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