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Bauausschuss

Stadträte geben grünes Licht für Wohnungsbau am Leutewitzer Park

Der Leutewitzer Park kann erweitert werden.

Der Leutewitzer Park kann erweitert werden.

Dresden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau hat am Mittwochabend Pläne für Wohnungsbau auf dem ehemaligen Gärtnereigrundstück an der Westseite des Leutewitzer Parks gebilligt. Der östliche Teil des Grundstücks soll dagegen für eine Erweiterung des Parks genutzt werden. Zehn Ausschussmitglieder stimmten für die Pläne, drei dagegen, zwei enthielten sich der Stimme.

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Investor Uwe Köhn will auf einer Teilfläche des verwilderten Gärtnereigeländes rund 50 Wohnungen errichten, wie er gegenüber den DNN erklärte. Das Baugrundstück ist 4190 Quadratmeter groß, es sollen maximal viergeschossige Gebäude auf der Fläche entstehen, versicherte Köhn.

Die andere 11 200 Quadratmeter große Teilfläche will Köhn nach Erhalt der Baugenehmigung für einen Preis von einem Euro pro Quadratmeter an die Stadt verkaufen. Diese soll für die Parkerweiterung genutzt werden. Köhn will für die Gestaltung des Parks und die Entsorgung der Altlasten der alten Gärtnerei maximal 500 000 Euro zur Verfügung stellen.

„Dresden braucht dringend Wohnungen“, erklärte Stadtrat Peter Bartels (Bürgerfraktion), der den Antrag eingebracht hatte. Sein Fraktionskollege Thomas Blümel ergänzte: „Wenn wir nicht beschließen, dann vergammelt das Grundstück weiter. Die Zustände dort sind untragbar, es wird Müll abgelagert.“

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Johannes Lichdi (Grüne) hatte eine Vertagung des Antrags gefordert, weil er noch grundlegende Differenzen zwischen Stadtverwaltung und Köhn sieht. Der Investor hatte bereits eine Teilfläche des verwilderten Grundstücks abholzen lassen. „Das war rechtswidrig“, erklärte Lichdi. Die Verwaltung hatte mit Köhn einen Vertrag abgeschlossen, den der Grüne vor einem Beschluss sehen wollte.

Lichdi konnte sich nicht durchsetzen. Für den Wohnungsbau muss ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erarbeitet werden, erklärte Steffen Szuggat, Leiter des Stadtplanungsamtes. Heißt für Köhn: Er muss 30 Prozent Sozialwohnungen bauen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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