Kriminalität

Staatsanwaltschaft Dresden klagt mutmaßliche Dealer und deren Helfer an

Das Landgericht entscheidet nun über die Zulassung der Anklage (Symbolbild).

Das Landgericht entscheidet nun über die Zulassung der Anklage (Symbolbild).

Dresden. Die Dresdner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen sechs Männer, die Anfang Dezember mit einer siebten Person bei einem Drogendeal in Gorbitz festgenommen worden waren.

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Sie hatten an jenem 2. Dezember der Staatsanwaltschaft zufolge mit insgesamt 600 Gramm Crystal zum Kaufpreis von 23.500 Euro gehandelt. Als Haupttäter gelten ein 42-jähriger Deutscher, ein 22 Jahre alter Iraker und ein um zwei Jahre älterer Tunesier. Der Deutsche hatte zudem in seiner Wohnung eine Nagelkeule griffbereit liegen. Er und auch der Iraker trugen Pfefferspray griffbereit in der Jackentasche, weshalb die Anklage bewaffnetes unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge lautet. Der Tunesier kommt ohne den Zusatz „bewaffnet“ vor Gericht.

Drei Gehilfen aus dem Irak, Syrien und Deutschland wird vorgeworfen, die Haupttäter unterstützt zu haben. Auch sie waren am 2. Dezember festgenommen worden. Derzeit befinden sich die drei Hauptbeschuldigten und zwei der Helfer in Untersuchungshaft. Der dritte Helfer, ein ebenfalls 42-jähriger Deutscher, ist gegen Auflagen auf freiem Fuß. Das Landgericht entscheidet nun über die Zulassung der Anklage.

Das Verfahren gegen einen damals ebenfalls verhafteten 20-jährigen Iraker wurde abgetrennt, da er zum Tatzeitpunkt noch Heranwachsender war. Er wird sich wegen Beihilfe zum unerlaubten Drogenhandel vor dem Jugendschöffengericht des Amtsgerichts verantworten müssen. Auch er ist auf freiem Fuß.

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Von fkä

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