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Amtsgericht Dresden

Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage gegen betrügerischen Goldhändler

Gold bekamen die geprellten Kunden nie zu sehen.

Gold bekamen die geprellten Kunden nie zu sehen.

Dresden. Gegen einen Goldhändler hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage wegen Betrugs erhoben. Sie wirft dem 43 Jahre alten Mann, zwischen März 2015 und Januar 2019 als freier Handelsvertreter einer Berliner Goldhandelsgesellschaft Kunden Gold angeboten und dafür vorab Geld kassiert zu haben.

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Dabei soll er in mindestens 23 Fällen zwischen 5000 und 50.000 Euro eingenommen haben. Gold sahen seine Kunden demnach jedoch nicht. Der Gesamtschaden wurde mit rund 500.000 Euro angegeben. Die Goldhandelsgesellschaft, in deren Namen der Beschuldigte von einer Dresdner Niederlassung aus agierte, wusste von den Geschäften nichts.

Der Mann war im Mai vergangenen Jahres vorläufig festgenommen worden und saß bis Juni in Untersuchungshaft. Dann wurde der Haftbefehl den Angaben zufolge aufgehoben. Das Amtsgericht Dresden muss jetzt über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Ein Prozesstermin wird dann gegebenenfalls vom Amtsgericht Dresden festgelegt.

Von dpa

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