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Zwangsprostitution

Staatsanwaltschaft Dresden durchsucht drei Bordelle – vier Festnahmen

Bei den Durchsuchungen trafen die Polizeibeamten 20 Prostituierte an (Symbolbild).

Bei den Durchsuchungen trafen die Polizeibeamten 20 Prostituierte an (Symbolbild).

Dresden. Drei Bordelle – sogenannte Prostitutionsstätten – und zwei Wohnungen in Dresden sind am Mittwoch von Beamten der Polizei und des Bundeskriminalamts durchsucht worden. Der schwerwiegende Verdacht: gewerbsmäßiger schwerer Menschenhandel und schwere Zwangsprostitution.

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Hinweise aus Bulgarien

Wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Freitag mitteilte, wurden vier Männer festgenommen. Alle stammen aus Bulgarien. Sie werden verdächtigt, seit 2016 in dem Balkanstaat Mädchen und junge Frauen mit Lügen nach Deutschland gelockt und hier zur Prostitution gezwungen zu haben. Dabei hätten sie den Umstand ausgenutzt, dass sich die jungen Mädchen in einem fremden Land ohne Sozialkontakte und Einkommen befanden. Drohungen und Gewalt hätten den Rest erledigt.

Der Anstoß zu den Ermittlungen kam aus Bulgarien. Dort wandten sich zwei Rückkehrerinnen an die Behörden.

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Bei den Durchsuchungen trafen die Polizeibeamten 20 Prostituierte an. Alle wurden vernommen. Die Beamten beschlagnahmten außerdem rund 20.000 Euro Bargeld, Unterlagen und Datenträger. Die Festgenommenen wurden einem Haftrichter vorgeführt. Drei befinden sich weiterhin im Gefängnis. Ein vierter Haftbefehl wurde außer Vollzug gesetzt.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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Von fkä

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