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Zwischenbilanz

Sommerhitze treibt mehr Dresdner in die Freibäder

Rund 45.000 Badefreunde haben in dieser Saison bereits das Naturbad Mockritz besucht. Dort gibt es Kneippanlagen und ein Biotop.

Rund 45.000 Badefreunde haben in dieser Saison bereits das Naturbad Mockritz besucht. Dort gibt es Kneippanlagen und ein Biotop.

Dresden.Bis zu 35 Grad in dieser Woche werden die Dresdner voraussichtlich ordentlich ins Schwitzen bringen. Viele von ihnen dürften es bei der Hitze wohl nicht lange ohne eine Abkühlung aushalten. Schon in den vergangenen warmen Wochen zog es viele Menschen zu den zahlreichen Badestellen, in die Natur-, Strand-, Luft- und Freibäder – bei einer angenehmen Wassertemperatur von um die 23 Grad. Die Besucher sind anscheinend zufrieden: Vier Bäder aus Dresden und Umgebung wurden im diesjährigen deutschen Freibad-Ranking von Google in die Top 30 gewählt. Das Natur-Kultur-Bad Zschonergrund schaffte es sogar auf Platz 5.

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2018 niedrigere Besucherzahlen erwartet

Ob man, wie im Luftbad Dölzschen, auf der Suche nach gepflegter Grünanlage und Panoramablick auf Dresden ist, nach Sand und Strandseekörben bei FKK wie am Strandbad Wostra, nach erholsamen Kneipp-Anlagen samt Biotop wie im Naturbad Mockritz oder nach Sport- und Actionmöglichkeiten wie im Stausee Cossebaude mit Surfschule und Riesenrutsche – die Bäder in Dresden sind abwechslungsreich und vielfältig. Kein Wunder also, dass die Zwischenbilanz der „Dresdner Bäder GmbH“ positiv ausgefallen ist. Bereits 230.000 Gäste kamen in die städtischen Bäder. Bis zum Saison-Ende rechnet die Betreibergesellschaft mit insgesamt 300.000 Badegästen. Zum Vergleich: Im Sommer 2017 besuchten rund 360.000 Menschen die Freibäder.

Die meisten Gäste registrierte in der Sommersaison 2018 bisher das Bad Cossebaude mit 47.500 Besuchern, gefolgt von Mockritz mit 45.000 Badefreunden. Danach folgen das Freibad Wostra (32.000 Badegäste), das Georg-Arnhold-Bad (30.000), das Freibad Cotta (26.500), das Strandbad Wostra (23.000), das Waldbad Langebrück (13.500) und das Luftbad Dölzschen (12.500).

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Das Freibad in Prohlis wird noch bis 2020 umgebaut.H

Das Freibad in Prohlis wird noch bis 2020 umgebaut.H

Dass die Betreibergesellschaft in diesem Jahr insgesamt mit niedrigeren Besucherzahlen als im Vorjahr rechnet, hat auch statistische Gründe: 2018 fehlen drei Bäder in der Gesamtrechnung, betont Sprecher Lars Kühl von der Dresdner Bäder GmbH.

In Prohlis ist das Bad für einen Umbau geschlossen

, im Waldbad Weixdorf und Marienbad Weißig wurden die kostenpflichtigen Freibäder zu offenen Badestellen umgewidmet. „Dort kann man zwar weiterhin baden, bezahlt aber keinen Eintritt mehr. Deshalb werden die Besucherzahlen nicht miterfasst“, erklärt Kühl.

So richtig heiß war es nur kurz

Außerdem waren einige Freibäder in diesem Jahr erst am 19. Mai in die Saison gestartet. Selbstverständlich könne ein Bad, das über zwei Wochen länger Besucher empfängt, bessere Zahlen verzeichnen, unterstrich der Sprecher. Auch sei die gefühlte Meinung, dass die Temperaturen in diesem Jahr höher als im vergangenen seien, trügerisch. „Das Wetter war zwar – mit durchschnittlich 23 Grad – oft schön, dennoch war der Himmel häufig bedeckt. Richtige Ausreißer nach oben bei Temperaturen um die 32 Grad – so wie in dieser Woche angekündigt – gab es bis jetzt erst zwei bis drei Mal“, meint Lars Kühl.

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Und gerade von diesen Hitzetagen profitieren die Freibäder erst richtig. Bis zum Ende der Saison am 9. September wird es davon aber sicherlich noch einige geben.

Luftbad Dölzschen: Montag: 10 – 19 Uhr, FKK-Bad, (Wasser-)Spielplatz, Eintritt 3,50 Euro.

Strandbad Wostra: 9 – 19 Uhr, FKK-Badesee an ehemaliger Kiesgrube, Strandkörbe, Spielplatz, am Elberadweg, Eintritt 3,50 Euro.

Freibad Wostra: 9 – 19 Uhr, Sprungtürme, Wasserrutsche, Ballsportplatz, Eintritt 4 Euro.

Freibad Cotta: 9 – 19 Uhr, Sprungtürme, Sportanlagen, Sportschwimmbahnen, Eintritt 4 Euro.

Naturbad Mockritz: 9 – 20 Uhr, Badesee, Kneippanlage, Outdoor-Fitnessgeräte, Eintritt 3,50 Euro.

Stauseebad Cossebaude: 9 – 19 Uhr, Dresdens größtes Freibad, Riesenrutsche, Sportanlagen, Eintritt 4 Euro.

Waldbad Langebrück: 9 – 19 Uhr, Waldquellwasser, Sportanlagen, Kinderspielgeräte, Eintritt 3,50 Euro.

Georg-Arnhold-Bad: 9 – 21 Uhr, Sportschwimmbecken, Strömungskanal, Wasserfall, Eintritt 5 Euro.

Natur-Kultur-Bad Zschonergrund, 12 - 18 Uhr, Sinnesspielwiese, Kräutergarten, Eintritt 3,50 Euro.

Freibad Prohlis: Diese Saison geschlossen.

Von Katharina Jakob

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