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Sollen Autofahrer und Mieter in Dresden die Verkehrsbetriebe finanzieren?

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

wer soll den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Dresden finanzieren? Der kommunale Energieversorger hat bisher die Verluste ausgeglichen, doch wie das Unternehmen die Energiekrise übersteht, weiß kein Mensch. Die Stadt muss eigenes Geld für Busse und Straßenbahnen in die Hand nehmen. Das tut weh, weil auch die Stadt jeden Euro nur einmal ausgeben kann.

Fast 170 Straßenbahnen sind in Dresden im Einsatz. Ein Projekt soll nun herausfinden, wie deren Wartung noch optimaler gestaltet werden kann.

Fast 170 Straßenbahnen sind in Dresden im Einsatz. Woher das Geld für die ÖPNV-Finanzierung kommen soll, steht derzeit in den Sternen.

Gerade erst haben die Kulturpolitikerinnen der Fraktionen aufgeschrien, weil im Kulturetat so wenig Geld eingeplant ist. Das sind aber - mit Verlaub - nur Kleckerbeträge im Vergleich zum ÖPNV. Kultur rechnet mit Hunderttausenden Euro, der ÖPNV mit Millionen. Die Autofahrer, so ein Vorschlag, könnten Millionen in die Kassen spielen mit höheren Parkgebühren, teuren Anwohnerparkkarten und Verwarngeldern. Verwarngelder?

Richtig gehört, die Stadt soll die Verkehrsüberwachung drastisch verschärfen und so für mehr Einnahmen sorgen. Die Vorschläge dürften nicht nur bei der FDP umstritten sein und keine Mehrheit im Stadtrat finden. Womit die Frage offen bleibt, wer den ÖPNV finanzieren soll. Ohne Antwort, das ist sicher, wird es aber nicht gehen. Jetzt lesen

 

Zitat des Tages

Die Stolpersteine sind ein essenzieller und haptisch erlebbarer Bestandteil der Erinnerungskultur auch in Dresden.

Annekatrin Klepsch

Kulturbürgermeistern Dresdens zur heutigen Verlegung von 35 weiteren Stolpersteinen im Stadtgebiet

Die Corona-Nachrichten

Das Corona-Virus und seine Ausbreitung: Das RND zeigt mithilfe verschiedener Grafiken, wie sich die Zahlen zu Infizierten, Todesfällen und Genesungen im Inland, Europa und der Welt verändern.

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Corona-Zahlen: Unser Überblick für Dresden und Sachsen - Wie viele Menschen sind in Dresden und Sachsen mit Corona infiziert? Hier finden Sie die wichtigsten Zahlen für Ihre Region – laufend aktualisiert. Jetzt lesen

Corona in Dresden: Neue Todesfälle und weiter steigende Zahlen: Das Dresdner Gesundheitsamt meldet am Donnerstag zum ersten Mal in dieser Woche wieder Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Infektionszahlen steigen derweil. Jetzt lesen

War dieser Sommer der tödlichste seit Beginn der Corona-Pandemie?: Zehntausende Menschen sind im Laufe der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gestorben. In diesem Juli waren es – im Vergleich zum ersten Pandemiejahr – hierzulande besonders viele. Ist Omikron doch gefährlicher als gedacht? Jetzt lesen

 

Dresden und die Region

Katze Artemis hat ein Zuhause in einem der beiden Katzentempel in Leipzig gefunden. Für das erste Katzenrestaurant in Dresden läuft indes noch die Suche nach einer geeigneten Immobilie.

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Miau, mio! – Mietvertrag für Dresdens erstes Katzenrestaurant geplatzt

In der Altstadt sollte demnächst ein Katzentempel eröffnen. Aber dann sprang der Vermieter ab. Tierfreunde dürfen dennoch weiter hoffen. Jetzt lesen

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„Schickt die eigenen Leute zum Schlachter“: So blickt die Weltpresse auf Putins Teilmobilmachung

Die von Putin angekündigte Teilmobilmachung in Russland wird im Ausland als Eingeständnis der eigenen Schwäche aufgenommen. Auch die internationale Presse hat eine klare Meinung zu dem Schritt. Allerdings wird davor gewarnt, Putins Atomdrohung auf die leichte Schulter zu nehmen. Ein Überblick. Jetzt lesen

 

Termine des Tages

10 Uhr: 6. Messe für alleinerziehende Mütter und Väter - Die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden, Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah, lädt zwischen 10 und 16 Uhr ins Rathaus ein. Die Messe ist kostenfrei und bietet eine individuelle Kinderbetreuung mit Spielen und Schminkstand. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Gebärdendolmetscher helfen bei der Verständigung. Ort: Neues Rathaus Dresden, Plenar- und Festsaal, Eingang Goldene Pforte, Rathausplatz 1, 01067 Dresden

12.30 Uhr: Verlegung des Stolpersteins von Lili und Ralph-Leopold von Klemperer mit Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch an der Wiener Straße 86. Die Stolpersteine erinnern an die Wohnorte ehemaliger jüdischer Bürger Dresdens, die von den Nationalsozialisten deportiert wurden.

13 Uhr: Öffentliche Sitzung der Gestaltungskommission - Die Sitzung beginnt um 13 Uhr. Bürgerinnen und Bürger können sie im Zuschauer-Bereich verfolgen. Die aktuelle Tagesordnung ist online veröffentlicht. Beim Betreten und während des kompletten Aufenthalts in geschlossenen Räumen und Einrichtungen besteht die dringende Empfehlung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes, vorzugsweise einer FFP2-Maske oder vergleichbaren Atemschutzmaske. Ort: Kulturrathaus, Kleiner Saal, Königstraße 15, 01097 Dresden

 

Wer heute wichtig wird

Der Plenarsaal  des Deutschen Bundestages.

Der Plenarsaal des Deutschen Bundestages.

Der Bundestag behandelt heute wichtige Gesetzentwürfe in erster Lesung. Es geht unter anderem um das Finanzpaket der Koalition zum Defizitausgleich bei den gesetzlichen Krankenkassen sowie geplante Regelungen zum Kurzarbeitergeld und zur Aufteilung von CO2-Kosten zwischen Mietern und Vermietern. Außerdem steht der Antrag der Union zur Abschaffung der Gasumlage auf der Tagesordnung. Auf Antrag der AfD gibt es eine Aktuelle Stunde zum Öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

 

Gewusst wie – die Tipps für den Tag

 

Und dann war da noch ...

Tote Fische liegen am Strand am Mar Menor. Europas größte Salzwasserlagune im Südosten des Landes steht Experten und Anwohnern zufolge vor dem Kollaps.

Tote Fische liegen am Strand am Mar Menor. Europas größte Salzwasserlagune im Südosten des Landes steht Experten und Anwohnern zufolge vor dem Kollaps.

... eine Mittelmeer-Lagune in Spanien, die jetzt eine Persönlichkeit mit eigenen Rechten ist

Landwirtschaft, Minenbau und Tourismus gefährden das Mar Menor an der Mittelmeerküste Spaniens. Durch einen Senatsbeschluss hat die Salzwasserlagune nun aber eine Rechtspersönlihckeit erhalten. Damit kann nun jeder Bürger die Justiz wegen einer vermuteten Verletzung von Rechten des Gewässers anrufen. Jetzt lesen

 

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Tag

Ihr Thomas Baumann-Hartwig

DNN-Chefreporter

 

Falls Sie Anregungen oder Kritik haben, melden Sie sich gern direkt bei unserem Chefredakteur Dirk Birgel: d.birgel@dnn.de

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