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Wettbewerb

So soll das Königsufer in Dresden bebaut werden

Der Bereich zwischen Finanzministerium (oben links) und Nobelhotel (rechts vorn) war Gegenstand des Wettbewerbs.

Der Bereich zwischen Finanzministerium (oben links) und Nobelhotel (rechts vorn) war Gegenstand des Wettbewerbs.

Dresden.Der Ideenwettbewerb für die Bebauung des Königsufers und des Neustädter Marktes ist abgeschlossen: Erster Preisträger ist Prof. Bernd Albers, Architekt in Berlin, mit Prof. Günther Vogt, Landschaftsarchitekt in Berlin/Zürich. Der Entwurf der beiden Planverfasser hat die Jury überzeugt, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. In dem Wettbewerb ging es zunächst um städtebauliche und freiraumplanerische Ideen, nicht um konkrete Bauplanungen.

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Der Preisträger im Ideenwettbewerb Königsufer und Neustädter Markt steht fest: Erster Preisträger ist Prof. Bernd Albers, Architekt in Berlin, mit Prof. Günther Vogt, Landschaftsarchitekt in Berlin/Zürich.

Der Preisträger im Ideenwettbewerb Königsufer und Neustädter Markt steht fest: Erster Preisträger ist Prof. Bernd Albers, Architekt in Berlin, mit Prof. Günther Vogt, Landschaftsarchitekt in Berlin/Zürich.

Am Montag hatte die Jury, bestehend aus fünfzig Preisrichtern sowie sachverständigen Beratern, ihre Empfehlungen ausgesprochen. Von den ursprünglich 28 Arbeiten in der ersten Bearbeitungsphase wählte die Jury aus fünf Arbeiten in der zweiten Bearbeitungsphase drei Preisträger aus.

„Verfahren ist Gewinn für die Stadtgesellschaft“

"Für den sensiblen Bereich des Königsufers und den Neustädter Markt hat die Jury in einem offenen zweiphasigen Ideenwettbewerb die drei besten Entwürfe herausgefiltert, an denen wir jetzt weiterarbeiten", erklärte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne). Erstmals konnten sich die Dresdner in einer Bürgerwerkstatt und dem "Bürgerblick" direkt in das Wettbewerbsverfahren einbringen und Hinweise geben, die das Preisgericht in seine Entscheidung einbezogen habe. "Das Verfahren zeichnet sich durch eine neue Qualität und Intensität der Bürgerbeteiligung aus, die für uns als Stadtplaner wie für die Stadtgesellschaft ein Gewinn ist", würdigt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain den Wettbewerb.

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Ausstellung ab 21. Februar

Die Jury setzt sich aus Sachpreisrichtern (unter anderem Stadträten, Grundstücksbesitzern), Fachpreisrichtern (unter anderem Baubürgermeister, Stadtplaner, Architekten) und sachverständigen Beratern zusammen. Teil der Jury sind auch zwei Bürgervertreter, die per Los aus den Teilnehmern der ersten Bürgerwerkstatt gewählt wurden.

Der Siegerentwurf wird am Donnerstag, 21. Februar 2019, 18 Uhr im Rahmen einer Abschluss-Ausstellung im Zentrum für Baukultur, Schloßstraße 2 (im Kulturpalast, Eingang über Galeriestraße), gewürdigt. Dort sind noch einmal alle Entwürfe des Wettbewerbes zu sehen sowie eine Dokumentation zur Bürgerbeteiligung. Die Ausstellung ist ab 22. Februar dienstags bis sonnabends von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Von I.P.

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