Forschung

Sensorexperten schmieden Allianz in Dresden

Im Dresdner First-Sensor-Standort in Klotzsche werden Mikrosystem für Mobilitätsanwendungen produziert.

Im Dresdner First-Sensor-Standort in Klotzsche werden Mikrosystem für Mobilitätsanwendungen produziert.

Dresden. Technologiebetriebe und Institute aus Sachsen wollen heute in Dresden ein neues Netzwerk „Sensorik Sachsen“ (Sensa) gründen. Die Unternehmer, Forscher und Wirtschaftsförderer möchten damit die Schlagkraft des Freistaats in diesem wachsenden Technologiesektor stärken.

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„Wir sehen großes Potenzial in der Sensorik, das wir branchenübergreifend nutzen wollen“, betonte Sensa-Koordinator André Knabe. „Über gemeinsame Forschungsprojekte wollen wir neue Sensorkonzepte zum Beispiel für das autonome Fahren, die Industrie 4.0, die Bahntechnik, Medizin sowie Luft- und Raumfahrt entwickeln.“ Insgesamt gebe es in Sachsen rund 200 Akteure in der Sensorik, vom kleinen Start-up über Forschungsinstitute bis zu größeren Unternehmen. Als Schwerpunkte gelten vor allem Dresden mit seiner Mikroelektronik, die Automobilindustrie in Zwickau, de Maschinenbauer im Erzgebirge und der Softwarestandort Leipzig.

Laut Knabe wächst der Sensorikmarkt in Sachsen – je nach Branche - derzeit um zehn bis 20 Prozent pro Jahr. Für steigende Nachfrage sorgen unter anderem die Hochautomatisierung in der Industrie, aber auch solche Trendthemen wie Künstliche Intelligenz (KI), Analysen von Datenfluten („Big Data“), Internet der Dinge (IoT), Autopiloten in Fahrzeugen sowie neuartige Umwelt-, Medizin- und Bautechnikkonzepte.

Bundesweit gibt es laut Branchenverband AMA rund 2500 Sensorikfirmen mit etwa 250 000 Mitarbeitern, die rund 35 Milliarden Euro pro Jahr realisieren. Den weltweiten Umsatz mit Sensoren schätzen Statistiker auf etwa 95 Milliarden Dollar (83 Milliarden Euro), bei jährlichen Wachstumsraten von über zehn Prozent.

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sensorik-sachsen.de

Von Heiko Weckbrodt

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