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Schulessen in der DDR – DNN-Redakteure erinnern sich

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

etwas Warmes im Bauch ist gut für die Konzentration, heißt es häufig. Umso besser, dass in den Schulen der DDR für wenig Geld jeden Mittag etwas auf dem Plasteteller landete und Jungpioniere satt machte. Allerdings: Was so manches mal aus dem Kübel gekratzt wurde, war schon kulinarisch herausfordernd.

Ein Foto wie gemacht für das Wort „Schulspeisung“. Es datiert vom Januar 1966 und zeigt exemplarisch die Ausgabe von Essen zu DDR-Zeiten – hier in der 17. Oberschule in Berlin-Köpenick. Jeder hatte die Bestecktasche unterm Arm und balancierte in der großen Pause

Ein Foto wie gemacht für das Wort „Schulspeisung“. Es datiert vom Januar 1966 und zeigt exemplarisch die Ausgabe von Essen zu DDR-Zeiten – hier in der 17. Oberschule in Berlin-Köpenick. Jeder hatte die Bestecktasche unterm Arm und balancierte in der großen Pause

Grützwurst - in Fachkreisen auch Tote Oma oder Verkehrsunfall genannt -, marinierter Hering oder bis zur Unkenntlichkeit zerkochte Beilagen sind da nur einige Beispiele. Wir haben in unserer Redaktion herumgefragt, welche Portion dann doch eher im Müll (oder im Gefäß transportiert bei der Großmutter) landete. Jetzt lesen

 

Zitat des Tages

Dieser Krieg wird ein Einschnitt sein, der als ein gemeinsames bitteres Erlebnis in das kollektive Gedächtnis der Deutschen eingehen wird.

Michael Kretschmer

Sachsens Ministerpräsident, über den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine

Die Corona-Nachrichten

Das Corona-Virus und seine Ausbreitung: Das RND zeigt mithilfe verschiedener Grafiken, wie sich die Zahlen zu Infizierten, Todesfällen und Genesungen im Inland, Europa und der Welt verändern.

Das Corona-Virus und seine Ausbreitung: Das RND zeigt mithilfe verschiedener Grafiken, wie sich die Zahlen zu Infizierten, Todesfällen und Genesungen im Inland, Europa und der Welt verändern.

Corona-Zahlen: Unser Überblick für Dresden und Sachsen - Wie viele Menschen sind in Dresden und Sachsen mit Corona infiziert? Hier finden Sie die wichtigsten Zahlen für Ihre Region – laufend aktualisiert. Jetzt lesen

Corona in Dresden: Inzidenz klettert weiter: Dresdens Corona-Inzidenzwert ist in den vergangenen zwei Wochen um ein Drittel gestiegen. Nachdem die Zahl am Freitag die 400er-Marke gerissen hatte, hat sie sich am Sonnabend erneut nach oben bewegt. Jetzt lesen

FFP2-Maske, Testpflicht, Länder-Maßnahmen: Diese Corona-Regeln gelten ab Oktober: Lange wurde um das neue Infektionsschutzgesetz gerungen, im September folgte die Einigung. Von FFP2-Masken über Corona-Tests bis zu den Länder-Maßnahmen: Ein Überblick über die Maßnahmen, die ab Oktober gelten. Jetzt lesen

Lauterbach über Wiesnwelle: „Das wäre nicht nötig gewesen“: Zwei Wochen nach Beginn des Oktoberfests steigen die Corona-Zahlen in München immer schneller. Gesundheitsminister Karl Lauterbach kritisiert fehlende Maßnahmen auf der Wiesen – die Lösung sei seiner Ansicht nach sehr naheliegend gewesen. Jetzt lesen

 

Dresden und die Region

Fahrradfahrer fühlen sich auf der Münchner Straße im Dresdner Süden nicht sicher, aber auch Fußgängern fehlt zwischen den parkenden Autos oft der Überblick.

Fahrradfahrer fühlen sich auf der Münchner Straße im Dresdner Süden nicht sicher, aber auch Fußgängern fehlt zwischen den parkenden Autos oft der Überblick.

Dresden prüft Tempo 30 und Halteverbote für die Münchner Straße

Fußgänger und Radfahrer fühlen sich auf der Verkehrsachse nicht sicher. Der Stadtrat hat die Verwaltung zum Handeln aufgefordert. Doch bis sich etwas ändert, wird es noch eine Weile dauern. Jetzt lesen

Unsere Leseempfehlungen

 

Aus unserem Netzwerk

Nicht nur die Forschung ist Svante Pääbo ein Anliegen – auch deren populäre Vermittlung. Hier steht er am Rande eines Vortrags im Paulinum.

Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an den in Leipzig forschenden Schweden Svante Pääbo für seine Erkenntnisse zur menschlichen Evolution. Das teilte das Karolinska-Institut in Stockholm mit.

Medizin-Nobelpreis geht an Schweden Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut Leipzig

Am Montag hat in Stockholm die Bekanntgabe der diesjährigen Nobelpreisträger begonnen. Für den Medizin-Nobelpreis steht die Entscheidung fest. Jetzt lesen

 

Termine des Tages

bis 6. Oktober: Denkmalfachtagung im Kulturrathaus - Das Amt für Kultur und Denkmalschutz veranstaltet im Kulturrathaus eine Fachtagung, die die im Jahre 2011 begonnene Reihe von Denkmal-Fachtagungen weiterführt. Ziel ist es, Fachleuten der Denkmalpflege sowie benachbarter Disziplinen und Berufszweige einen lebendigen und anregenden Erfahrungs- und Ideenaustausch zu einem aktuellen Thema zu ermöglichen und eine Plattform für vielfältige Kontakte und interdisziplinärer Art bereitzustellen. Ort

11 Uhr: Präsentation des Dresdner Stollenmädchens - Kurz vor dem offiziellen Start in die Stollensaison lüften die Dresdner Stollenbäckerinnen und Stollenbäcker das Geheimnis um ihre neue Genussbotschafterin.

11 Uhr: Schlösserland präsentiert angekauften Kunstgegenstand - Das Exponat, welches sich bis 1945 im Schloss Moritzburg befand, war seit dem 16. Jahrhundert im Eigentum der Wettiner, die ihn als einen von wenigen Kunstgegenständen bei Kriegsende auf der Flucht mitnahmen. Vor einigen Jahren kam das Exponat in den Kunsthandel.

18 Uhr: Stadtarchiv präsentiert neues Stadtbuch - Das „Alturteilsbuch der Stadt Dresden“ mit Schöffensprüchen aus dem 15./16. Jahrhundert stellt das Stadtarchiv heute vor. Geschichtsinteressierte sind dazu eingeladen. Das „Alturteilsbuch der Stadt Dresden“ ist der mittlerweile der neunte Band der Dresdner Stadtbücher. Ort: Forum am Altmarkt der Ostsächsischen Sparkasse, Dr.-Külz-Ring 17, 01067 Dresden

 

Wer heute wichtig wird

Nach der gestrigen Vergabe des Medizin-Nobelpreises an den Leipziger Forscher Svante Pääbo verkündet das Karolinska-Institut in Stockholm heute, wer den diesjährigen Nobelpreis in der Kategorie Physik erhält. Morgen folgt Chemie, am Donnerstag und Freitag dann die ebenso renommierten Preise in den Kategorien Literatur und Frieden. Zum Abschluss wird am kommenden Montag der Preis für Wirtschaftswissenschaften vergeben.

 

Gewusst wie – die Tipps für den Tag

 

Und dann war da noch ...

Bei einem Hackerangriff auf das zweitgrößte Telekommunikations­unternehmen wurden die Daten von 40 Prozent der Bevölkerung gestohlen (Symbolbild).

Bei einem Hackerangriff auf das zweitgrößte Telekommunikations­unternehmen wurden die Daten von 40 Prozent der Bevölkerung gestohlen (Symbolbild).

... der große Datencoup: Wie ein Hacker fast die Hälfte der australischen Bevölkerung beklaute

Ein Datendiebstahl hält Australien seit eineinhalb Wochen auf Trab. Bei einem Hackerangriff auf das zweitgrößte Telekommunikations­unternehmen wurden die Daten von 40 Prozent der Bevölkerung gestohlen. Inzwischen ist sogar das amerikanische FBI eingeschaltet. Jetzt lesen

 

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Tag

Ihre Christin Grödel

Stellvertretende Chefredakteurin

 

Falls Sie Anregungen oder Kritik haben, melden Sie sich gern direkt bei unserem Chefredakteur Dirk Birgel: d.birgel@dnn.de

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