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Elternabende an der Universitätsschule Dresden

Schule mit Zeitkonto für die Schüler

Hier soll die Universitätsschule etabliert werden.

Hier soll die Universitätsschule etabliert werden.

Dresden. Die Universitätsschule, die zum Schuljahr 2018/2019 den Betrieb aufnehmen soll, lädt zu zwei Elternabenden ein. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, ist am 27. Februar ein Elternabend für die künftigen Klassenstufen 1 und 2 geplant und am 26. Februar für die künftigen Klassenstufen 5 und 6. Beginn ist jeweils um 18 Uhr im Speiseraum der 101. Oberschule „Johannes Gutenberg“ in der Pfotenhauerstraße 42.

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Die Universitätsschule ist laut Verwaltung als dreizügige Schule mit bis zu 800 Schülern geplant. Sie soll mit den beiden Schulteilen Grundschule und Oberschule die Jahrgänge 1 bis 10 führen. Zunächst sollen voraussichtlich bis zu 168 Schüler der Klassenstufen 1, 2, 5 und 6 aufgenommen werden.

Standort für die Universitätsschule wird das Schulgebäude in der Pfotenhauerstraße 42, in dem die 101. Oberschule „Johannes Gutenberg“ sowie das Abendgymnasium untergebracht sind. Ab Anfang März können interessierte Eltern aus dem gesamten Stadtgebiet ihre Kinder an der Universitätsschule anmelden. Die Anmeldungen werden am Donnerstag, 1. März und Montag, 5. März, jeweils von 13 bis 17 Uhr im Gebäude der 101. Oberschule entgegengenommen.

Die Universitätsschule ist ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt und der Technischen Universität. Es handelt sich um eine Schule mit Schulversuch in städtischer Trägerschaft, an der unter wissenschaftlicher Begleitung innovative Formen des Lehrens und Lernens erarbeitet und erprobt werden sollen. Darüber hinaus wird die Universitätsschule Aus- und Weiterbildungsschule der TU für derzeitige und zukünftige Lehrkräfte, so die Verwaltung.

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Die Universitätsschule verstehe sich als Schule für alle und habe ein weites Inklusionsverständnis. Die Schüler würden jahrgangsübergreifend lernen und sich dazu projektweise in kleinen Gruppen zusammenfinden. Dadurch könnten sie lernen, entsprechend ihres Alters und Entwicklungsstandes Verantwortungen für den eigenen Lernprozess zu übernehmen.

Lernprozesse würden unterschiedlich gestaltet, es werde feste und flexible Lernzeiten geben. Ausschlaggebend für den individuellen Stundenplan seien der eigene Lernprozess und die Interessen des Kindes. Gleichzeitig müssten die Schüler Zielvereinbarungen erfüllen.

Die zeitliche Anpassung an die einzelnen Schüler bedeute im Rahmen der Universitätsschule auch die Aufhebung des Jahresrhythmus durch Schulferien. Die Schulzeit und freie Zeiten würden auf der Basis von Zeitkonten bestimmt. Die Schule wolle individuelle Lernwege ermöglichen. Die wissenschaftliche Auswertung durch die TU erlaube besonders tiefgehende Analysen und eine enge Begleitung des Lernprozesses.

Auch an der Universitätsschule gelten die Schulordnungen und Lehrpläne des Freistaats Sachsen. In der Klassenstufe 4 werde eine Bildungsempfehlung erteilt. Im Oberschulteil könnten nach einer erfolgreichen Teilnahme an den zentralen Prüfungen die Abschlüsse einer Oberschule erworben werden.

Weitere Informationen: https://tu-dresden.de/gsw/forschung/projekte/unischule und unter http://ratsinfo.dresden.de/vo0050.php?__kvonr=14681

Von Thomas Baumann-Hartwig

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