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Projektentwickler plant

Riesiger Bürokomplex für Dresden

Wohnungen statt Büros: das Prager Carrée.

Wohnungen statt Büros: das Prager Carrée.

Dresden.Der Projektentwickler HB Reavis Germany wird in Dresden eine Büroimmobilie mit mindestens 40 000 Quadratmeter Nutzfläche errichten. Das kündigte Reavis-Manager Hans-Peter Hähnlein auf dem Immobilien-Dialog Dresden von Heuer Dialog am Dienstag an. „Wir glauben an zentrale Lagen außerhalb des Altstadtrings“, erklärte der Manager. Reavis habe ein Grundstück im Südwesten von Dresden gekauft und wolle sowohl von der Innenstadt als auch von der Universität partizipieren.

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Es würden zusammenhängende Büroflächen im Umfang von 2000, 3000 und 4000 Quadratmeter entstehen. Mit einem potenziellen Mieter sei man bereits in Gesprächen, so Hähnlein. Da das Baurecht für das Grundstück erst geschaffen werden müsse, rechne er mit drei bis vier Jahren bis zur Fertigstellung, so der Immobilienmanager. Reavis ist der drittgrößte Projektentwickler in der Europäischen Union.

In Dresden werden die Büroflächen knapp, analysierte Oliver Münzberg vom Immobiliendienstleister Dr. Lübke & Kelber. 2,63 Millionen Quadratmeter Bürofläche gebe es in der Landeshauptstadt, der Leerstand betrage nur noch 7,5 Prozent. Es herrsche besonders ein Mangel an hochwertigen Flächen unter 200 und über 500 Quadratmetern, so Münzberg. Mit der Umnutzung des ehemaligen Technischen Rathauses auf der Hamburger Straße in eine Asylbewerberunterkunft, dem Abriss von Teilen des Robotron-Komplexes und der Gebäude an der Könneritzstraße werde dem Markt 85 000 Quadratmeter Bürofläche entzogen, für die sich schwer Ersatz finde.

Thomas Cromm, Manager bei der Revitalis Real Estate AG erklärte, es sei für ihn wirtschaftlich nicht möglich, Büroflächen zu schaffen. „Hätten wir im Prager Carrée Büros geplant, würde es heute noch das Wiener Loch geben.“ Für den Bau von Wohnungen würde eher Kapital fließen als für den Bau von Büroimmobilien, so Cromm.

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Von Thomas Baumann-Hartwig

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