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Freie Kameradschaft Dresden

Razzia wegen Verdacht auf Mitgliedschaft in krimineller Vereinigung

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen führt das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum des Landeskriminalamtes Sachsen.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen führt das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum des Landeskriminalamtes Sachsen.

Dresden.Die rechtsextreme Vereinigung „Freie Kameradschaft Dresden“ bleibt im Visier der Ermittlungsbehörden. Am Dienstagmorgen wurden Wohnungen von neun Beschuldigten in Dresden durchsucht, wie die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden mitteilte. Insgesamt stehen zehn Männer im Alter zwischen 24 und 47 Jahren im Verdacht, als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung in wechselnder Beteiligung Straftaten gegen Andersdenkende, Flüchtlinge und Polizisten verübt zu haben. Bei der neuerlichen Razzia sei es darum gegangen, „weitere Beweismittel für die Mitgliedschaft der Beschuldigten in einer kriminellen Vereinigung und die jeweilige Beteiligung an Aktionen und Straftaten zu gewinnen“, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte.

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Schauplatz dieser Straftaten waren unter anderem eine Flüchtlingsunterkunft in Heidenau, wo es im August 2015 zu schweren Ausschreitungen kam, die die Stadt unweit Dresdens überregional in die Schlagzeilen brachten. 30 Polizisten waren dabei teils schwer verletzt worden, Dutzende Flüchtlinge konnten die in einem leerstehenden Baumarkt eingerichtete Notunterkunft nur unter Polizeischutz beziehen. Im September 2017 verurteilte das Amtsgericht Dresden einen Beteiligten wegen besonders schweren Landfriedensbruchs zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten.

Bei einem Angriff auf ein alternatives Wohnprojekt in Dresden sollen die Tatverdächtigen zudem an der Seite von Mitgliedern der "Gruppe Freital" gewirkt haben. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen führt das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum des Landeskriminalamtes Sachsen.

Von dpa

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