Vorfahrt fürs Rad

Neuer Radweg: Bauarbeiten zur Radroute Ost in Dresden starten

Radfahrer im dichten Autoverkehr – dazu sollen Radvorrangrouten auf Dresdner Nebenstraßen schon bald eine Alternative bieten.

Radfahrer im dichten Autoverkehr – dazu sollen Radvorrangrouten auf Dresdner Nebenstraßen schon bald eine Alternative bieten.

Dresden. In Striesen sind am Montag die Arbeiten für die neue Radroute Ost gestartet. Die Bauleute beginnen im östlichen Teil der Kipsdorfer Straße auf Höhe der Altenberger Straße und werden sich in Richtung Innenstadt vorar­beiten, kündigt die Verwaltung an.

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Während der Arbeiten wird es zu keinen erheblichen Einschränkungen des Verkehrs kommen. Lediglich Parkplätze können kurzzeitig nicht benutzt werden. Dieses Jahr ist das Ziel, den mittleren Abschnitt der Route von der Fetscherstraße bis Altenberger Straße mit einer Länge von rund drei Kilometern fertigzustellen. Die Arbeiten führen verschiedene Firmen aus. Für den ersten Teilabschnitt des Verkehrsprojekt entstehen Kosten von rund 1,5 Millionen Euro.

Sicher, schnell, komfortabel

Die Radroute Ost soll das Radfahren fördern und Radfahrer „sicher, schnell und komfortabel abseits der großen Hauptstraßen ihr Ziel erreichen“ lassen, teilt die Stadt mit. Als erste ihrer Art in Dresden soll die Route vom Zentrum in den Osten führen und dadurch die Stadtteile Johannstadt, Striesen, Blasewitz und Tolkewitz mit der Stadtmitte verbinden.

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Neues Logo Radroute Ost

Neues Logo Radroute Ost

Entlang der Strecke entstehen mehrere Fahrradstraßen – ein neues Logo weist den Weg. Hauptstraßen unterbrechen die Radroute, weshalb das Straßen- und Tiefbauamt verschiedene Maßnahmen ergreift. Zum einen ergänzen die Verantwortlichen die Kreuzungsbereiche um sogenannte Gehwegvorstreckungen. Diese Markierungen sollen die Kreuzungen übersichtlicher machen und die Vorfahrtsregeln verdeutlichen. In Zukunft sollen die Markierungen durch bauliche Ergänzungen ersetzt werden. Zum anderen tragen die Bauleute die bekannten Rotmarkierungen auf und stellen an bestimmten Kreuzungsbereichen Ampeln auf.

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Dazu kommen Diagonalsperren, die an den Kreuzungen der Lauensteiner Straße mit Kipsdorfer und Glashütter Straße den Autoverkehr blockieren. Radfahrer können an diesen ohne Probleme, sogar mit Anhänger, vorbeifahren. Das Ziel der Stadt besteht darin, den „Schleich- und Durchgangsverkehr“ von den Hauptstraßen in die Wohnviertel zu unterbinden. So erhöhe sich die Verkehrssicherheit für alle und die Lebensqualität steige durch weniger Lärm. Für Einsatz- und Müllentsorgungsfahrzeuge können die Poller herausgenommen werden. Ebenso verändert sich an einigen Kreuzungen die Vorfahrtsregel durch die Errichtung der Fahrradstraßen. Neue Verkehrsschilder sorgen künftig für Klarheit.

Von EH

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