Vor dem Jugendschöffengericht

Prozess in Dresden gegen Jugendlichen wegen Sympathie für den IS

Symbolbild

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Dresden. Wegen Kontakten zum islamistischen Terrornetzwerk IS muss sich ein junger Syrer am Mittwoch im Dresdner Amtsgericht verantworten. Ihm wird unter anderem die Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass er einen Selbstmordanschlag geplant haben könnte. Er soll eine Anleitung auf sein Handy heruntergeladen, auf seiner Facebook-Seite eine IS-Fahne veröffentlicht und sich der Organisation angedient haben. Inwieweit es konkrete Planungen gab, ist aber unklar.

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Der Prozess findet vor dem Jugendschöffengericht statt, weil der Angeklagte laut Gutachten zwischen 17 und 19 Jahre alt ist und damit noch unter das Jugendstrafrecht fällt. Er befindet sich seit August 2017 in Untersuchungshaft. Das Gericht hat vier Verhandlungstage bis zum 26. April terminiert.

Zum Auftakt des Prozesses wurde der Angeklagte streng abgeschirmt. Auf Antrag der Verteidigung hatte das Gericht die Verhandlung in einen Saal verlegt, der einen direkten Zugang zum Hafttrakt hat, so dass der junge Mann von der Öffentlichkeit ungesehen zur Verhandlung gebracht werden konnte.

dpa

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