Proteste

Polizei trägt Gegendemonstranten bei Pegida in Dresden weg

Symbolfoto.

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Dresden. Die Dresdner Polizei hatte es am Montagabend mit mehreren Versammlungen in der Dresdner Innenstadt zu tun. Dabei mussten etwa 30 Teilnehmer der Versammlung „Nationalismus raus aus den Köpfen“ durch Einsatzkräfte von der Pegida-Aufzugsstrecke weggetragen werden, hieß es in einer Mitteilung der Polizei.

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Der Versammlungsbescheid für die Versammlung "Nationalismus raus aus den Köpfen" hat nach Polizeiangaben eine Zwischenkundgebung vorgesehen, die auf die Fläche zwischen dem Cafe Borowski und dem Restaurant Burgerlich beschränkt gewesen sei. Tatsächlich seien die Versammlungsteilnehmer auf der Prager Straße, in Höhe des Modehauses Peek und Cloppenburg, und damit auf der Aufzugsstrecke des islamfeindlichen Bündnisses Pegida stehengeblieben. Ein Passieren der Zwischenkundgebung sei damit nicht mehr möglich gewesen. Die Kleine Trompeterstraße als neuer Ort für die Zwischenkundgebung habe der Versammlungsleiter abgelehnt.

Aufforderungen nicht Folge geleistet

Daraufhin seien alle Versammlungsteilnehmer aufgefordert worden, die Prager Straße zu verlassen. Da es darauf keine Reaktion gab, hätten die Einsatzkräfte schließlich etwa 30 Personen weggetragen und die restlichen Teilnehmer abgedrängt. Dabei sei niemand verletzt worden. Anschließend habe der Protest in unmittelbarer Hör- und Sichtweite weiter durchgeführt werden können.

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Laut Mitteilung der Polizei wird nun geprüft, ob sich der Versammlungsleiter wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz verantworten muss.

Von DNN

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