Gericht

Ohne Führerschein, viel zu schnell und unter Drogen: Mutmaßlicher Raser angeklagt

Zweimal sollte der Angeklagte den Vorwürfen zufolge kontrolliert werden und fuhr der Polizei davon (Symbolbild).

Zweimal sollte der Angeklagte den Vorwürfen zufolge kontrolliert werden und fuhr der Polizei davon (Symbolbild).

Dresden. Ohne Fahrerlaubnis, viel zu schnell und teilweise unter Drogen soll ein 48-Jähriger im November und Dezember letzten Jahres vor der Polizei davongefahren sein. Nun ist der Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und verbotenen Kraftfahrzeugrennens angeklagt.

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Den Vorwürfen zufolge war der Mann am 4. November auf der Dresdner Straße Weinböhla unterwegs, als Polizisten ihn kontrollieren wollten. Er täuschte an, anzuhalten, beschleunigte jedoch unvermittelt und fuhr über einen Zebrastreifen, sodass Passanten ausweichen mussten, um nicht erfasst zu werden. Mit 140 km/h raste der Mann durch Weinböhla, wo vorwiegend „Zone 30“ herrscht. An der Saxoniastraße konnte die Polizei die Fahrbahn mit einem Funkstreifenwagen blockieren und den Raser aufhalten.

Ein ähnlicher Vorfall soll sich noch einmal am 13.Dezember ereignet haben: Den Vorwürfen zufolge war der Mann nachts unter Drogen und immer noch ohne Fahrerlaubnis auf der Gerockstraße unterwegs. Als Beamte ihn abermals kontrollieren wollten, fuhr er mit etwa 80 km/h davon. Die Beamten schnitten ihm den Weg ab und kamen ihm auf der Dürerstraße entgegen. Dort fuhr der Mann mit erheblicher Geschwindigkeit gegen das stehende Polizeifahrzeug, verursachte daran einen Sachschaden von circa 24 000 Euro und gefährdete das Leben der drei im Fahrzeug sitzenden Polizisten.

Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen,einen Tag später folgte der Haftbefehl. Seitdem sitzt der bereits vorbestrafte 48-Jährige in Untersuchungshaft – er stand zur Zeit der Taten unter Bewährung. Nun soll er vor ein Schöffengericht. Den Termin zur Verhandlung entscheidet das Dresdner Amtsgericht.

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Von lg

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