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Dresden

Obduktion: Zehnjähriger Syrerjunge ist ertrunken

97 Minuten lang kämpften die Einsatzkräfte um das Leben des Jungen.

97 Minuten lang kämpften die Einsatzkräfte um das Leben des Jungen.

Dresden.Der am vergangenen Wochenende beim Baden in der Elbe verunglückte Junge ist an Sauerstoffmangel gestorben. "Das ist laut vorläufigem Obduktionsergebnis die Todesursache", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht, allerdings stehen das schriftliche Gutachten und die Ergebnisse feingeweblicher Proben noch aus. "Wir gehen davon aus, dass er ertrunken ist." Die Rechtsmediziner konnten allerdings keine typischen Anzeichen dafür wie Wasser in der Lunge im Körper des Zehnjährigen finden. Das sei angesichts des langen Kampfes der Einsatzkräfte jedoch nicht untypisch. Der Junge sei mehr als 97 Minuten reanimiert worden, hieß es.

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Das syrische Flüchtlingskind war am Sonntag vom Johannstädter Elbufer verschwunden. Dort hatte er mit anderen Kindern und ohne die Aufsicht der Eltern gespielt. Trotz fieberhafter Suche konnte er zunächst nicht gefunden werden. Etwa einen Kilometer flussabwärts wurde der leblose Junge an der Albertbrücke aus dem Wasser gezogen. Alle Rettungsversuche blieben erfolglos, der Junge starb laut Polizei im Krankenhaus. Sie geht von einem tragischen Badeunfall aus. Zum genauen Todeszeitpunkt konnte der Sprecher der Staatsanwaltschaft nichts sagen.

Von dpa

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