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Sommer

Noch zwölf Sonnenstunden bis zum nächsten Rekord in Dresden

Auch im Herbst waren die Temperaturen in Dresden vergleichsweise mild. Und: Auch die Anzahl der Regentage lag weit unter dem Schnitt.

Auch im Herbst waren die Temperaturen in Dresden vergleichsweise mild. Und: Auch die Anzahl der Regentage lag weit unter dem Schnitt.

Dresden. Die Auswertung des Wetters zeigt: Der Landeshauptstadt fehlen aktuell nur noch zwölf Sonnenstunden, um 2018 zu Dresdens sonnigstem Jahr werden zu lassen. Klimaexpertin Franziska Reinfried erklärt das mit einer seit Februar quasi unveränderten Wetterlage. „Ein Hoch über Nordosteuropa blockiert die vom Atlantik heranziehenden, regenbringenden Tiefdruckgebiete“. Daraus resultieren die un­gewöhnlich hohen Temperaturen – im September war es an elf Tagen noch wärmer als 25 Grad – und die Trockenheit.

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Im Sommer glich die Elbe einem Rinnsaal und auch der Herbst brachte kaum Regen. Der Herbst gehe als dritttrockenster in die Geschichtsbücher ein, teilt die Stadt mit. Im Schnitt müssen Dresdner im Herbst an 39 Tagen den Re­genschirm aufspannen – dieses Jahr war das nur an 19 Tagen der Fall. Im als nasskalt bekannten November regnete es dieses Jahr nur an drei Tagen. Aus meteorologischer Sicht, können nur noch verregnete Weihnachten das Jahr 2018 davor bewahren, zum trockensten seit 100 Jahren zu werden. Bisher gilt 1943 als Spitzenreiter.

Der extrem heiße Sommer zog sich bis in den September. An zwei Septembertagen zeigten Dresdens Wetterstationen mehr als 30 Grad an. Mit einer Durchschnittstemperatur von 11,2 Grad belegt der aktuelle Herbst, im Vergleich zu den letzten hundert Jahren, den vierten Platz. Die Sonne schien 40 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre von 1961 bis 1990.

Da verwundert es kaum, dass Klimaexpertin Reinfried keine Hoffnung auf weiße Weihnachten macht. Den letzten, kalten Weihnachtsabend gab es 2010. Dieses Jahr wird es nach Ansicht von Reinfried mild und regnerisch sein.

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Von tg

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