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Eskalation

Neun Anzeigen nach Rangeleien bei Pegida-Demo in Dresden – Hakenkreuz auf Plakat

Pegida-Gründer Lutz Bachmann im Juli 2019 (Archivbild)

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Dresden.Am Rande der dieswöchigen Demonstration des islamfeindlichen Bündnisses Pegida in Dresden ist es am Montagabend zu physischen Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und Gegendemonstranten gekommen. Wie die Dresdener Polizei am Abend mitteilte, wurden insgesamt neun Strafanzeigen gestellt.

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Unter anderem gegen einen 59-Jährigen, der auf dem Neumarkt einen Gegendemonstranten mit einem Schirm geschlagen haben soll, sowie gegen einen 33-Jährigen, der eine Bierdose auf einen Pegida-Demonstranten geworfen habe. Gegen beide wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Hakenkreuz auf Plakat

Es werde auch die Strafbarkeit des Plakats eines 73-jährigen Demonstranten geprüft, auf dem ein „dünn durchgestrichenes Hakenkreuz“ zu sehen gewesen sei. Gegen einen Redner der Demonstration wurde zudem wegen des Verdachts der Volksverhetzung Anzeige erstattet. Des Weiteren sollen mehrere Gegenprotestler durch den Außenbereich einer Gaststätte gelaufen seien und dabei Tische und Stühle umgeworfen haben.

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Bei dem Aufeinandertreffen von Demonstranten und Gegendemonstranten sei es zu mehreren Rangeleien zwischen einzelnen Personen gekommen, die die Polizei nach eigenen Angaben trennte. Versuche von Gegendemonstranten, die Aufzugsstrecke zu blockieren, seien demnach „unter Anwendung unmittelbaren Zwangs unterbunden worden“.

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In den sozialen Netzwerken äußerten mehrere Nutzer, die nach eigenen Angaben am Gegenprotest beteiligt waren, Kritik am Vorgehen der Sicherheitskräfte. Sie twitterten zum Teil unter dem Hashtag "#Polizeigewalt" und verurteilten, dass die Polizei die Gegendemonstranten nicht vor den Pegida-Demonstrierenden geschützt habe. Deren Redner Lutz Bachmann hatte zuvor die Menge dazu animiert, sich in Richtung des Gegenprotests zu bewegen.

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Von CN

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