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Altersgerecht Wohnen

Neue Servicewohnungen für Dresdner Senioren

Die Verantwortlichen beim ersten Spatenstich. Bis 2021 entstehen in Dresden-Hellerberge 59 seniorengerechte Wohnungen mit ambulantem Pflegedienst und Tagespflege im Haus.

Die Verantwortlichen beim ersten Spatenstich. Bis 2021 entstehen in Dresden-Hellerberge 59 seniorengerechte Wohnungen mit ambulantem Pflegedienst und Tagespflege im Haus.

Dresden.Wer im hohen Alter nicht mehr alleine zu Hause wohnen will, der zieht in der Regel ein Pflegeheim oder in eine seniorengerechte Wohnung.

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Bis zu drei Jahre Wartezeit

Doch die Suche nach einem neuen, barrierefreie Zuhause gestaltet sich in Dresden schwierig. Gerade einmal 1732 Angebote für Betreutes Wohnen gibt es momentan in der sächsischen Landeshauptstadt, und das für knapp 150.000 Senioren. Aber auch in Pflegeheimen herrschen Engpässe. Die Wartezeit für eine Pflegeeinrichtung beläuft sich gegenwärtig auf bis zu drei Jahre.

Seit dem 15. Oktober jedoch können wieder ein paar mehr Senioren in Dresden Hoffnung schöpfen. Denn im Bereich Hellerberge hat der Bau von 59 neuen Servicewohnungen begonnen.

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„Die Anfrage nach selbstbestimmtem Wohnraum ist enorm. Im Mai haben wir unser Haus „Eichen Carré“ in Dresden-Niedersedlitz eröffnet. Über 90 Prozent der Servicewohnungen waren bereits vermietet, noch ehe der Bau abgeschlossen wurde. Deshalb mussten wir viele Interessenten auf unsere Folgeobjekte vertrösten“ sagte Theresia Walsch, Geschäftsführerin der Dresdner Servicewohnen GmbH.

Selbst entscheiden, wo man alt werden möchte

Unter den Begriff„Servicewohnen“ fallen Haushalte, in denen Menschen Hilfe oder Unterstützung erhalten, ohne pflegebedürftig zu sein. Von 2021 an soll die „Carola Residenz“ mit einem ambulanten Pflegedienst und einer Tagespflege im Haus an der Hellerhofstraße 2 einzugsbereit sein.

Wer dennoch in seinen eigenen vier Wänden bleiben will, für den gibt es ein Förderprogramm der Stadt. Senioren können darüber Zuschüsse für einen barrierefreien Umbau ihrer Wohnung beantragen.

Doch spätestens dann, wenn Barrierfreiheit und ambulante Pflege nicht mehr genügen, müssen andere Lösungen her. „Wer zu Hause alt werden möchte und seine selbstständige Haushaltsführung nicht aufgeben will, sollte sich zeitig für eine Servicewohnung entscheiden. Leider wird die Entscheidung meist erst getroffen, wenn es fast zu spät ist. Oft führt dann der Weg direkt in eine Pflegeeinrichtung“.

Oder die Wohnungsknappheit fordere immense Kompromisse. Selbst zu entscheiden, wo man alt werden möchte, sei dann selten möglich, erklärt Walsch.

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Von Alina Dziallas

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