Ferdinandplatz

Neue Mehrheiten – neue Chancen für Grundstückskauf

Das kleine rot markierte Grundstück befindet sich in Privatbesitz.

Das kleine rot markierte Grundstück befindet sich in Privatbesitz.

Dresden. Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) hat das Thema „Grundstückskauf Ferdinandplatz“ am Mittwoch von der Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bau genommen. Grund: Der Finanzausschuss hatte jüngst die Thematik vertagt. Mit der Veränderung der Mehrheitsverhältnisse in Stadtrat und Ausschüssen – Rot-Grün-Rot hat die Mehrheit verloren – könnte auch in den umstrittenen Grundstückskauf Bewegung geraten. Die Stadt will eine 350 Quadratmeter große Fläche auf dem Ferdinandplatz einem Privatbesitzer für mehr als zwei Millionen Euro abkaufen. Das ist das Dreifache des üblichen Preises. Ohne das Grundstück werde der Neubau eines Verwaltungszentrums behindert, argumentiert der Baubürgermeister. Insbesondere die Linken wollen keinen „Mondpreis“ zahlen.

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Die Stadtverwaltung verhandle bereits seit mehreren Jahren mit dem Eigentümer, einer Privatperson aus Baden-Württemberg, über den Ankauf der Fläche, hieß es aus dem Rathaus. Der Besitzer habe stets einen überhöhten Preis gefordert. Da es lange Zeit keine Pläne für den Ferdinandplatz gegeben habe, habe es für die Verwaltung auch keine Veranlassung gegeben, dem Stadtrat den Grundstückskauf vorzuschlagen.

Von tbh

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