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Tatverdächtiger ist zwölf Jahre alt

Nach Messerattacke am Hauptbahnhof Dresden – Polizei durchsucht drei Wohnungen

Nach bisherigen Ermittlungen ist der Wiener Platz nur zufällig Tatort der Messerattacke geworden.

Nach bisherigen Ermittlungen ist der Wiener Platz nur zufällig Tatort der Messerattacke geworden.

Dresden.Nach der Messerattacke auf Minderjährige am Dresdner Hauptbahnhof am 30. Dezember hat die Staatsanwaltschaft Dresden am Mittwoch drei Wohnungen durchsuchen lassen. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Demnach wird derzeit gegen einen Zwölfjährigen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Außerdem habe man einen 13-Jährigen als Teilnehmer an der Auseinandersetzung ermittelt. Die Ermittlungen zu den weiteren Beteiligten dauerten an, heißt es.

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Am Tag vor Silvester hatte eine Gruppe von etwa zehn bis 15 Jungen in der Nähe der Haltestelle Hauptbahnhof-Nord unvermittelt sechs Jugendliche angegriffen und geschlagen. Dabei erlitten einige der Angegriffenen auch Stichwunden, vermutlich durch ein Messer. Ein 17-Jähriger musste mit einem Lungenstich schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Die brutale Tat hatte Bestürzung ausgelöst und Fragen zur Sicherheit am Wiener Platz und der Prager Straße aufgeworfen.

Nach bisherigen Ermittlung ist die brutale Auseinandersetzung auf ein Missverständnis zwischen beiden Gruppen zurückzuführen. Demnach trafen beide Cliquen zufällig aufeinander. Ein Jugendlicher aus der kleineren kannte einen aus der größeren Gruppe, bei der es sich laut Polizei um Zwölf- bis 14-Jährige Jungen nichtdeutscher Staatsangehörigkeit handeln soll. Sein Gruß in Richtung des Bekannten wurde jedoch als Provokation gedeutet. Im Anschluss kam es zu der Auseinandersetzung, deren Heftigkeit jedoch weiter Fragen offen lässt.

Die Ermittler haben bei den Wohnungsdurchsuchungen zwei Mobiltelefone sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Das soll weitere Erkenntnisse zu den Mittätern liefern.

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Von uh

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