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Landesdirektion legt für Dresden fest:

Mehr Sicherheit für Asylheim Hamburger Straße

Die Erstaufnahmeeinrichtung in der Hamburger Straße: In dem Gebäude rechts entstehen die Abschiebehaftanstalt und der Abschiebegewahrsam.

Die Erstaufnahmeeinrichtung in der Hamburger Straße: In dem Gebäude rechts entstehen die Abschiebehaftanstalt und der Abschiebegewahrsam.

Dresden.Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat auf einer Sicherheitskonferenz für die Asyl-Erstaufnahmeeinrichtung mehrere Maßnahmen für den Schutz der überwiegend friedlichen Bewohner, Mitarbeiter des Betreibers, der Wachschutzmitarbeiter und der Polizei beschlossen. Das teilte LDS-Sprecher Holm Felber am Freitagabend mit.

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Die bereits kurzfristig erfolgte personelle Verstärkung des Wachschutzes werde ausgebaut. Die LDS prüfe die Voraussetzungen für die Einführung einer partiellen Video-Überwachung in den Gemeinschaftsbereichen. Mit baulichen Maßnahmen soll die Unterkunft besser gegen Vandalismus und Sachbeschädigung geschützt werden. Neben den technischen Maßnahmen werde auch die Zusammenarbeit mit dem Rat der Nationen, einer Vertretung der Bewohner der Unterkunft, intensiviert, kündigte Felber an.

Die Maßnahmen seien eine erste Reaktion auf die gewaltsamen Angriffe einzelner Bewohner auf friedliche Bewohner der Unterkunft, auf Mitarbeiter des Betreibers, auch Wachschutzmitarbeiter und Einsatzkräfte der Polizei in den vergangenen Wochen. Die Einrichtung, in der 449 Menschen untergebracht sind, hat sich in den vergangenen Wochen zu einem Brennpunkt entwickelt. Immer wieder gingen Bewohner gewaltsam aufeinander los, mussten Wachdienst und Polizei eingreifen. Dabei wurden auch mehrfach Sicherheitsleute und Polizeibeamte von einigen Bewohnern angegriffen.

Die Sicherheitskonferenz ist ein Instrument zum Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtungen. Sie dienen der Abstimmung der für die Sicherheit in den Unterkünften und deren Umfeld zuständigen Akteure, erklärte Felber. Dazu gehören neben der LDS die Betreiber der Einrichtungen, die Wachschutzunternehmen, aber auch die Polizei.

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Von Thomas Baumann-Hartwig

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