Freiflächen in der Seidnitzer Straße in Dresden

Mediation gescheitert, Vonovia baut wie geplant

Diese Freiflächen an der Seidnitzer Straße sollen bebaut werden.

Diese Freiflächen an der Seidnitzer Straße sollen bebaut werden.

Dresden. Das Wohnungsunternehmen Vonovia und die Mietervertreter haben am Mittwochabend die Mediation zum Thema Wohnungsneubau in der Seidnitzer Straße ergebnislos beendet. Vonovia und Mietervertreter konnten sich in der letzten Sitzung nicht auf eine gemeinsame Abschlussvereinbarung für die geplanten Neubauten in den Innenhöfen verständigen, teilte Vonovia-Sprecherin Bettina Benner mit.

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„Wir haben bis zuletzt an einer gemeinsamen Abschlussvereinbarung gearbeitet. Eine offene und konstruktive Diskussion mit Mietern und Anwohnern ist uns von Anfang an sehr wichtig gewesen“, erläuterte Vonovia-Managerin Martina Pansa, zuständig für die Wohnungen in Dresden.

Eine Abschlussvereinbarung habe deshalb nicht unterzeichnet werden können, weil die Seite der Mietermedianten nur noch zu 50 Prozent vertreten gewesen sei, so Benner. „Damit wurde der Festlegung in der Eingangsvereinbarung der Mediation nicht mehr entsprochen.“

Auch wenn es nicht zur Unterzeichnung der gemeinsam verhandelten Abschlussvereinbarung gekommen sei, werde Vonovia im Sinne dieses Entwurfs handeln, kündigte Pansa an. Dieses Ergebnis habe das Unternehmen am Donnerstag Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) in einem Brief mitgeteilt. Vonovia werde wie geplant bauen, selbstverständlich unter Einhaltung aller Auflagen aus der noch zu beantragenden Baugenehmigung. Es sollen in der Pirnaischen Vorstadt zwischen Seidnitzer-, Zirkus- und Mathildenstraße insgesamt fünf Neubauten entstehen.

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Gegen die von Vonovia im vergangenen Jahr vorgestellten Neubaupläne regte sich heftiger Protest unter den Mietern. Deshalb wurde das Mediationsverfahren in Gang gesetzt. Sechs Termine fanden in diesem Rahmen mit den Mietern statt. Rund 30 Mieter wohnten regelmäßig den Sitzungen als Zuhörer bei. Darüber hinaus erhielten alle Bewohner des Quartiers über den Postweg die Protokolle der Treffen. „Die Transparenz war zu jederzeit gewährleistet“, stellte die Vonovia-Sprecherin fest.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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