Staatsanwaltschaft Dresden

Maskenmuffel, Schläger, Brandstifter: Anklage gegen mutmaßlichen Mehrfachtäter

Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Amtsgericht Dresden (Symbolbild).

Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Amtsgericht Dresden (Symbolbild).

Dresden. Die Dresdner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen einen 36-Jährigen, der sich vermutlich eine ganze Batterie an Vergehen hat zu Schulden kommen lassen. Angeklagt sind zum Beispiel versuchte gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beeinträchtigung von Nothilfemitteln und auch tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

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Die Staatsanwaltschaft zählt einige Beispiele auf. So soll sich der Russe am 17. August in der Dresdner Altmarktgalerie geweigert haben, eine Maske aufzusetzen und anschließend nach Sicherheitsmitarbeitern getreten haben – allerdings ohne zu treffen.

Der Verdächtige schweigt

In einer Asylunterkunft in Radebeul, in der der 36-Jährige untergebracht war, soll er zwischen August und September mit einem aus der Wand gerissenen Steuermodul der Fußbodenheizung nach einem Mitbewohner geworfen haben, Toilettentüren eingetreten, Brandmeldeanlagen zerstört sowie Wasserhähne und Schränke beschädigt haben. Der Schaden in der Unterkunft summiert sich auf insgesamt rund 2.200 Euro.

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Auch in der Ausländerbehörde in Meißen ist sein Gesicht bekannt. Hier sollte er im Oktober des Platzes verwiesen werden und griff Polizisten an, wiederum ohne zu treffen. Allerdings ging die Brille eines Beamten kaputt.

Der Russe sitzt seit 3. November in Haft, verbüßt derzeit aber eine Strafe in anderer Sache. Der Mann ist nicht einschlägig vorbestraft und schweigt zu den Vorwürfen. Über die Zulassung der Anklage entscheidet nun das Amtsgericht Dresden.

Von fkä

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