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Wegen Chaosparkern

Löschfahrzeug blieb stecken: Dresden verhängt Halteverbote an Schule

Ein Parkverbot soll die Kreuzung der Hohnsteiner mit der Forststraße von parkenden Autos freihalten. Das funktioniert jedoch nicht, wie das Bild zeigt. Rechts hinter dem Halteverbotsschild ist die 103. Grundschule zu erkennen.

Ein Parkverbot soll die Kreuzung der Hohnsteiner mit der Forststraße von parkenden Autos freihalten. Das funktioniert jedoch nicht, wie das Bild zeigt. Rechts hinter dem Halteverbotsschild ist die 103. Grundschule zu erkennen.

Dresden. Nun also doch: Seit Gründonnerstag herrscht an der Kreuzung Hohnsteiner und Forststraße in der Radeberger Vorstadt absolutes Halteverbot. Das soll vor allem die Erreichbarkeit der nahen 103. Grundschule verbessern. Dort war vergangenen Sommer eine Feuerwehrübung geplatzt, weil das Löschfahrzeug an der zugeparkten Kreuzung steckengeblieben war.

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Erst im Frühjahr hatte die Stadtbezirksbeirätin Ulla Wacker den Vorfall bekannt gemacht, woraufhin sie und Stadtrat Johannes Lichdi (beide Grüne) ein halbseitiges Parkverbot forderten. Dass Chaosparker in dem Gebiet Grundschülern das Leben schwer machen, ist freilich schon länger bekannt. Zumal laut Wacker auch zwei Rettungswageneinsätze dokumentiert sein sollen, bei denen der Krankenwagen wegen im Weg abgestellter Autos nicht auf den Schulhof gelangen konnte.

So sah es vor dem Parkverbot an der Hohnsteiner Straße aus. Inzwischen gilt großräumig ein absolutes Halteverbot, an das sich viele jedoch nicht halten.

So sah es vor dem Parkverbot an der Hohnsteiner Straße aus. Inzwischen gilt großräumig ein absolutes Halteverbot, an das sich viele jedoch nicht halten.

Die Verkehrsbehörde hatte sich dennoch lange bedeckt gehalten. Man nehme die Erkenntnisse sehr ernst, ließ Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain zwar mitteilen. Passiert ist dann trotzdem erst einmal nichts. Nachdem die geplatzte Brandschutzübung nun öffentlich diskutiert wurde, kam Bewegung in die Sache. Die Behörden setzten seine Verkehrsschau mit Vertretern der Straßenverkehrsbehörde, des Baulastträgers sowie der Polizeidirektion Dresden an, "in deren Rahmen Lösungsmöglichkeiten erörtert wurden", wie die Stadt mitteilte. Im Ergebnis hat man nun an der Kreuzung absolute Haltverbote verkehrsrechtlich angeordnet.

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Damit ist die Sache jedoch noch nicht erledigt. Am Mittwoch waren die Kreuzung trotz der großflächigen Halteverbotszone komplett zugeparkt. Die Chaosparker scheinen sich weder für die Sicherheit der Grundschüler, noch für die Straßenverkehrsordnung zu interessieren. Jetzt ist das Ordnungsamt gefragt.

Von uh

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