Parken

Löbtau: Neues Konzept soll Verkehr entschärfen

Die Haltestelle Kesselsdorfer Straße in Dresden-Löbtau.

Die Haltestelle Kesselsdorfer Straße in Dresden-Löbtau.

Dresden. Unter dem Motto „Parkchaos – Wie weiter in Löbtau?“ stellte die Dresdner CDU-Fraktion die Ergebnisse ihrer kleinen Meinungsumfrage vor. Dafür hatte sie in den letzten Wochen rund 5000 Klappkarten verteilt, 254 kamen ausgefüllt zurück. Die Bürger konnten zwischen einem Einbahnstraßensystem, der Einführung von Bewohnerparkausweisen, dass alles so bleibt und Kombinationsmöglichkeiten wählen. 54 Prozent der Befragten, also 148 Einwohner Löbtaus, haben sich in dieser Umfrage für die Einbahnstraßen ausgesprochen.

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Dieses nicht repräsentative Meinungsbild spiegelte sich am Diskussionsabend, der bereits am Dienstag stattfand, nur bedingt wider. Einige Teilnehmer stellten die Frage, inwiefern Einbahnstraßen das Parkchaos beheben sollen. Darauf konnten weder der Landtagsabgeordnete Lars Rohwer (CDU) noch Initiator und Ortsbeirat Mike Peschel (CDU) konkret antworten.

Keine Lösungsansätze für mehr Parkraum

Die beiden Politiker umschifften diese Frage, indem sie erklärten, dass ein generelles Verkehrskonzept für Löbtau nötig sei und nicht das Parken allein betrachtet werden solle. Damit will die Fraktion die Stadtverwaltung beauftragen. Das Konzept soll alle Verkehrsteilnehmer einschließen und auch die künftige Zentralhaltestelle an der Kesselsdorfer Straße einbeziehen.

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Somit war das Thema des Abends leicht irreführend, denn Lösungsansätze für mehr Parkraum gab nicht. Mike Peschel und Lars Rohwer begründen die Idee eines Einbahnstraßensystems damit, dass sich Verkehrsteilnehmer dadurch die Fahrtwege besser einprägen könnten. Anwohnerparkausweise würden das Parken zeitlich regulieren. Allerdings: Mehr Platz wird damit auch nicht geschaffen.

Die Idee eines Verkehrskonzeptes für Löbtau will die Fraktion nun mit Unterstützung der Umfrageergebnisse im Stadtrat einbringen. Das Plenum kann dann die Verwaltung beauftragen, solch ein Konzept zu erarbeiten.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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