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In Zukunft per Lkw

Letzter Flussspat im Dresdner Alberthafen verladen

Die typischen Sandberge sind nun verschwunden.

Die typischen Sandberge sind nun verschwunden.

Dresden. Im Alberthafen Dresden sind die letzten 300 Tonnen Flussspat verladen worden. Damit sei nach zwölf Jahren eine Ära zu Ende gegangen, teilte die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) am Freitag mit. Das städtische Umweltamt habe die Lagerung wegen „erheblicher Mängel“ an den Hafenanlagen ab 1. April untersagt. Damit verschwinden laut SBO auch die für den Alberthafen typischen verschiedenfarbigen „Sandberge“. Die letzte Verladung fand am Donnerstag statt.

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In der Vergangenheit wurden laut SBO in Dresden insgesamt rund 270.000 Tonnen Flussspat umgeschlagen. Pro Jahr transportierten etwa 35 Binnenschiffe rund 22 000 Tonnen des gut schiffbaren Minerals.

Künftig wird der von einer Firma in Dohna (Sächsische Schweiz) benötigte Rohstoff dank einer Kooperation mit dem Hafen Haldensleben (Sachsen-Anhalt) dort ausgeladen und dann rund 270 Kilometer per Lastwagen ans Ziel transportiert. Das seien etwa 800 Lkw-Fahrten zusätzlich, errechnet SBO-Geschäftsführer Heiko Loroff. „Dadurch werden die ohnehin schon stark befahrenen Autobahnen noch mehr belastet.“

Von dpa/fkä

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