Sachsens ehemaliger Ministerpräsident

Kurt Biedenkopf zieht nach Dresden zurück

Kurt Biedenkopf

Dresden/München. Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (88) zieht mit seiner Frau Ingrid nach Dresden zurück. Wie die „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag) berichtet, haben sie das Haus am Chiemsee verkauft. Im Sommer sollen demnach die Umzugswagen nach Dresden rollen, wo Biedenkopf von 1990 bis 2002 Sachsens erster Ministerpräsident nach dem Mauerfall war. Auch nach dem Umzug nach Bayern war das Paar häufig noch in der sächsischen Hauptstadt zu Gast - zum Beispiel beim Semperopernball.

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„Wir haben dort wunderbare Bibliotheken, Museen, Konzerte, die Oper. Alles direkt vor der Tür“, begründete Biedenkopf im Interview. „Außerdem waren die vergangenen Jahre dort geprägt durch Zufriedenheit mit dem Erreichten, vielleicht die letzten fünf Jahre weniger“, fügte er hinzu. Sachsen sei noch nicht so offen für andere Dinge, wie es sein sollte. „Das funktioniert im Westen besser.“

Ob er dort wieder „mitmachen“ wolle, wisse er jedoch noch nicht, sagte Biedenkopf. Er müsse auf sein Alter und das seiner Frau achten. „Wenn der Herrgott es gut meint, werden es noch zehn Jahre sein, oder zwölf.“

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