Umfrage in Dresden

Kommunale Bürgerumfrage läuft gut an – Oberbürgermeister bittet um Beteiligung

Die Ergebnisse der KBU nutzt die Stadtverwaltung auch für die Gestaltung und Förderung des kulturellen und sportlichen Lebens.

Die Ergebnisse der KBU nutzt die Stadtverwaltung auch für die Gestaltung und Förderung des kulturellen und sportlichen Lebens.

Dresden. Seit dem 8. März verschickt die Stadtverwaltung 13 000 Fragebögen der Kommunalen Bürgerumfrage (KBU). Inzwischen kehrten bereits rund 2 500 Fragebögen ausgefüllt in die Kommunale Statistikstelle zurück, das teilte die Landeshauptstadt mit. Darunter sind mehr als 400 Online-Teilnahmen. Der umfangreiche Fragebogen kann in Papierform oder auf www.dresden.de ausgefüllt werden. Bisher sind etwa 20 Prozent Rücklauf zu verbuchen, nach zwei Wochen Laufzeit. Im Jahr 2016 zeigten sich ähnliche Quoten. Damals erreichte die Teilnahmezahl am Ende 36 Prozent. Am 28. März verschickte die Landeshauptstadt Dresden Erinnerungsschreiben zur KBU 2018. Bis Mitte Mai können die angeschriebenen Dresdner noch teilnehmen.

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Besonder freut sich der Oberbürgermeister Dirk Hilbert, dass die Dresdner den Fragebogen nicht nur als Frage-Antwort-Spiel wahrnehmen. Auf zahlreichen schon eingesendeten Fragebögen sind zusätzliche Anregungen, Vorschläge und Wünsche der Befragten vermerkt. Sie gehen direkt an den Oberbürgermeister und die zuständigen Ämter.

Ziel der KBU ist es, ein repräsentatives Bild über die Lebensbedingungen der Bevölkerung und über die Entwicklung in den Bereichen Wohnen, Umwelt, Wirtschaft, Verkehr, Sicherheit und Freizeit zu erhalten. Die zusammengefassten Befragungsergebnisse sind sowohl für den Stadtrat als auch für die Ämter eine wichtige Entscheidungsgrundlage in vielen Bereichen. Die Daten aus der Umfrage bilden zudem eine wichtige Grundlage für zahlreiche städtische Konzepte und Berichte. Dazu gehören das Energie- und Klimaschutzkonzept, das Fachkonzept Vorhaltung von Wohnungen für Einkommensschwache, das Stadtentwicklungs- und das Verkehrskonzept, der Bildungs-, der Gesundheits- und der Wohnungsmarktbericht. Die Ergebnisse nutzt die Stadtverwaltung auch für die Gestaltung und Förderung des kulturellen und sportlichen Lebens.

Für die statistische Repräsentativität und Belastbarkeit der Befragungsergebnisse sei es wichtig, dass möglichst viele der angeschriebenen Dresdner, die per Zufall aus dem Melderegister ausgewählt wurden, bei der Befragung mitmachen, betont der Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Die Anonymität der Antworten werde gewahrt, indem die nachfolgenden gelöschten Adressen und Antworten getrennt gesichtet würden. Fragen im Zusammenhang mit der Kommunalen Bürgerumfrage können telefonisch unter 0351/ 488 69 22 oder per E-Mail an umfrage@dresden.de geklärt werden.

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Von Carolin Seyffert

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