Justiz

Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe: Urteile Ende März erwartet

Richter Andreas Ziegel könnte Ende März ein Urteil im Prozess um den Dresdner Juwelendiebstahl sprechen.

Richter Andreas Ziegel könnte Ende März ein Urteil im Prozess um den Dresdner Juwelendiebstahl sprechen.

Dresden. Der Prozess zum Juwelendiebstahl aus dem Dresdner Grünen Gewölbe ist offenbar auf der Zielgeraden. Ein Urteil vor dem Landgericht Dresden könnte möglicherweise am 31. März fallen, sagte Gerichtssprecher Andreas Feron am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) in der sächsischen Landeshauptstadt. Der Zeitplan sei „optimistisch, aber denkbar“. Weitere zusätzliche Verhandlungstermine könnten allerdings nicht ausgeschlossen werden.

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Für den 20. März ist das Plädoyer der Staatsanwaltschaft vorgesehen. Zudem könnten laut dem Sprecher einige der Verteidiger plädieren. Als Abschlusstermin für die Plädoyers sei der 24. März geplant. Der Prozess hatte im Januar 2022 vor der Jugendkammer des Landgerichtes Dresden begonnen. Nächster Verhandlungstermin ist am Freitag.

Aus dem Grünen Gewölbe fehlen Schmuckstücke im Millionenwert

Sechs Männern aus einem Berliner Clan wird schwerer Bandendiebstahl und schwere Brandstiftung vorgeworfen. Sie sollen am 25. November 2019 aus dem Grünen Gewölbe Schmuckstücke mit mehr als 4.300 Diamanten und Brillanten im Wert von mehr als 113 Millionen Euro gestohlen haben. Zwei der sechs Angeklagten im Alter von 23 bis 29 Jahren waren zum Tatzeitpunkt noch nicht volljährig.

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Ein Großteil der wertvollen Juwelen war im Dezember 2022 zurückgegeben worden, allerdings zum Teil stark beschädigt. Zuvor gab es eine Verständigung zwischen den Verfahrensbeteiligten. Im Prozess hatten vier der Angeklagten eingeräumt, am Einbruch und Diebstahl beteiligt gewesen zu sein. Ein weiterer Beschuldigter hat nach eigenen Angaben bei den Vorbereitungen geholfen. Der sechste Angeklagte hatte ein Alibi vorgebracht.

DNN

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