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Bündnis Freie Bürger Dresden

Jugendamtsleiter tritt zur Stadtratswahl an

Jugendamtsleiter Claus Lippmann kandidiert für das Bündnis Freie Bürger.

Jugendamtsleiter Claus Lippmann kandidiert für das Bündnis Freie Bürger.

Dresden.Das Bündnis Freie Bürger Dresden zieht mit 15 Kandidatinnen und Kandidaten in die Stadtratswahl am 26. Mai. Die bekanntesten: Jugendamtsleiter Claus Lippmann und der Vorsitzende des Mietervereins Peter Bartels. „Wir sind guter Dinge und würden gerne zwei bis drei unserer Kandidaten in den Stadtrat entsenden“, erklärte Werner Schnupper, Sprecher des Bündnis Freie Bürger. Er wollte am Dienstag die Wahlunterlagen im Rathaus einreichen.

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Claus Lippmann zählte 1993 zu den Mitgründern der Freien Bürger Dresden und war Stadtverordneter. Als Amtsleiter der Stadtverwaltung konnte er 1994 nicht mehr für den Stadtrat kandidieren. „Er ist uns aber immer verbunden geblieben“, erklärte Schnuppe. Jetzt ist Lippmann 65 Jahre alt geworden und steht vor dem Ruhestand, deshalb könne er sich nun wieder politisch engagieren.

Peter Bartels ist aktuell Mitglied der Bürgerfraktion im Stadtrat. Er war bis November 2018 als Parteiloser Mitglied der SPD-Fraktion und hat sich nun im Wahlkreis 11 auf Listenplatz 2 hinter Monika Rettich für das Bündnis Freie Bürger aufstellen lassen. Bartels will für das Bündnis auch in den Ortschaftsrat Mobschatz einziehen.

Insgesamt stellen sich 17 Bewerber für die Stadtratswahl sowie die Wahl der Stadtbezirksbeiräte Blasewitz, Cotta, Neustadt, Plauen und Prohlis für das Bündnis Freie Bürger zur Verfügung. Acht von ihnen verfügen laut Schnuppe über kommunalpolitische Erfahrung als Stadträte oder Ortsbeiräte. „Karriere kann man als Mitglied unserer Wählervereinigung nicht machen. Was bei uns zählt, sind die konkreten, oftmals auch mühsamen Schritte im Ringen um die beste Lösung“, beschreibt der Sprecher das Credo des Bündnisses.

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Im Wahlkampf werde man auf aufwendige Plakatinitiativen verzichten, kündigte Vereinsvorsitzende Monika Rettich an. „Das verstehen wir als Beitrag zum Klimaschutz.“ Das Bündnis werde stattdessen auf Bürgergespräche setzen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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