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Extremismus

Integrations- und Ausländerbeirat will Kranz am Tatort Schloßstraße niederlegen

Blumen und Kerzen liegen unweit des Residenzschlosses vor einem Bauzaun an der Schloßstraße. Am Donnerstag will der Ausländer- und Integrationsbeirat hier einen Kranz niederlegen.

Blumen und Kerzen liegen unweit des Residenzschlosses vor einem Bauzaun an der Schloßstraße. Am Donnerstag will der Ausländer- und Integrationsbeirat hier einen Kranz niederlegen.

Dresden.Am Donnerstag werden Vertreter des Integrations- und Ausländerbeirates Dresden einen Kranz am Tatort Schloßstraße niederlegen. Dies teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Die Kranzniederlegung ist für 18 Uhr geplant. An der Schloßstraße wurden am 4. Oktober zwei Männer von einem Täter mit einem Messer angegriffen. Ein Mann starb, einer wurde verletzt. Ein 20-jähriger syrischer Asylbewerber gilt als tatverdächtig.

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Beiratsvorsitzender Viktor Vince sagt dazu: „Mit großer Bestürzung vernahmen wir, dass es sich beim tödlichen Angriff auf Touristen in der Dresdner Innenstadt vermutlich um einen islamistisch motivierten Akt handelt. Beim Täter soll es sich um ein Mitglied des sogenannten ‚Islamischen Staates’ handeln. Er tötete wohl aus Hass auf Homosexuelle. Damit hat der Terror unsere Landeshauptstadt erreicht.“ Er ergänzt, dass Extremismus, egal ob rechts, links oder religiös motiviert, alle angreifen und diese Angriffe keiner Einzelperson gelten würde.

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Die Mitglieder des Integrations- und Ausländerbeirates wollen in ihrer nächsten Sitzung eine Schweigeminute für den in Frankreich ermordeten Lehrer Samuel Paty und für die Dresdner Opfer abhalten. Vince ergänzt: „Unsere Botschaft ist eine klare Kampfansage gegenüber jeglichem Extremismus. In unserer Stadt leben wir, egal ob hier geboren oder zugewandert, zusammen und gestalten einen friedlichen Alltag. Das Grundgesetz ist dabei die Basis unseres Miteinanders und einer gelungenen Integration.“

Von lml

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