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Photovoltaik

Immer mehr Solaranlagen auf städtischen Gebäuden

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulverwaltungsamtes an der Fiedlerstraße.

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulverwaltungsamtes an der Fiedlerstraße.

Dresden.Das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung hat kürzlich die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulverwaltungsamtes in Betrieb genommen. Damit steigt die Zahl der Solaranlagen auf den Dächern städtischer Gebäude weiter. „Photovoltaikanlagen bilden einen Baustein in unserer Gesamtstrategie, wie wir CO2-Emissionen in Dresden reduzieren und damit das Stadtklima verbessern“, betonte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne). „Durch den Ausbau von Solarstromanlagen wollen wir die Erfüllung der Klimaschutzziele unterstützen.“

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Die Photovoltaikanlage auf dem Schulverwaltungsamt besteht aus 128 Modulen. Der erzeugte Solarstrom entspricht etwa dem Jahresbedarf von zehn Vier-Personen-Haushalten. 60 Prozent der erzeugten Energie können im Gebäude selbst verbraucht werden, der restliche Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Über die geplante Mindeststandzeit von 20 Jahren können durch die Anlage rund 313 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden, schätzte die Stadtverwaltung ein.

Auf kommunalen Gebäuden in Dresden gibt es bis heute 27 Photovoltaikanlagen mit rund 650 Kilowatt Leistung, die externen Betreibern gehören. Neben zehn kleinen Demonstrationsanlagen in Schulen gibt es seit 2016 eigene Anlagen mit je zehn Kilowatt Leistung auf dem Kita-Neubau an der Schützenhofstraße und seit 2010 auf dem Tennisplatz an der Oehmestraße.

Ebenfalls wurde eine Photovoltaikanlage für die Kita an der Wurzener Straße errichtet, die Anfang 2019 in Betrieb gehen wird. Im ersten Halbjahr 2019 sind zwei weitere städtische Anlagen auf bestehenden Gebäuden geplant.

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Bei kommunalen Neubauten und Dachsanierungen werden Photovoltaikanlagen in Zukunft immer dann errichtet, wenn dies möglich ist, heißt es von Seiten der Stadtverwaltung. „Wir wollen auch externen Anbietern, wie zum Beispiel Bürgerenergiegenossenschaften, die Möglichkeit geben, Solaranlagen auf kommunalen Dächern zu betreiben. Aktuell haben wir deshalb die Ausschreibung für die Errichtung von Solaranlagen auf weiteren fünf kommunalen Dächern an externe Dritte auf den Weg gebracht“, teilte Baubürgermeister Schmidt-Lamontain mit.

Ausschreibung: www.dresden.de/sonstige-ausschreibungen

Von DNN

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