Protestaktion

Im Rahmen der BRN: Aktivisten besetzen Haus an der Königsbrücker Straße

Das Haus sei mit wenigen Mitteln wieder bewohnbar, so die Aktivisten.

Das Haus sei mit wenigen Mitteln wieder bewohnbar, so die Aktivisten.

Dresden. Im Rahmen des Stadtteilfestes BRN in der Neustadt haben Aktivisten ein leerstehendes Haus an der Königsbrücker Straße 14 besetzt. Ein Banner mit der Aufschrift "Gentrifizierung stoppen – Freiräume erkämpfen" hängt an der Fassade. Das Haus sei mit geringen Mitteln wieder bewohnbar.

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Legitimes Mittel?

Mit der Besetzung und der Forderung nach mehr selbstverwalteten Räumen solle der ursprünglich politische Geist der Bunten Republik Neustadt wiederbelebt werden, heißt es in einer Mitteilung. Die Gruppe sieht die Aktion demnach als legitimes Mittel an, um auf Missstände aufmerksam zu machen.

„Wohnraum in der Stadt darf kein Geschäftsmodell sein, sondern ist ein Grundbedürfnis, das unabhängig von finanziellen und persönlichen Lebensumständen erfüllbar sein muss“, so eine Aktivistin.

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„Neue Welle von Hausbesetzung“

Die BRN – im Sommer 1990 erstmals als freies Territorium ausgerufen – habe sich von einem politischen Straßenfest zu einer kommerzialisierten Massenveranstaltung entwickelt und dabei seine ursprünglichen Ideale verloren. "Die Zeit ist reif für eine neue Welle von Hausbesetzungen in Dresden. Es wird ein heißer Sommer", kündigt eine Aktivistin an.

Von cg

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