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Am Hauptbahnhof

Hostel-Kette investiert eine halbe Million Euro in den Standort Dresden

Wird für eine halbe Million Euro modernisiert: Das a&o-Hostel am Dresdner Hauptbahnhof mit insgesamt 150 Zimmern.

Wird für eine halbe Million Euro modernisiert: Das a&o-Hostel am Dresdner Hauptbahnhof mit insgesamt 150 Zimmern.

Dresden.Amsterdam, Kopenhagen, Salzburg, Wien, Prag, Venedig und Dresden: Die Liste der 23 Standorte der a&o-Hostels in Europa lässt sich sehen. Rund 500 000 Euro investiert die Berliner Budgetgruppe a&o jetzt in die Sanierung des Dresdner Hostels am Hauptbahnhof.

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Die Ausgabe ist Teil einer umfangreichen Komplett-Modernisierung sämtlicher 39 a&o-Hotels und Hostels bis 2020. „Dresden ist nach wie vor einer unserer Top-Standorte“, erklärt Marketingchef Phillip Winter.

Das mehrstöckige Haus an der Strehlener Straße 10 ist eines der ältesten Hostels der Unternehmensgruppe: „a&o“ eröffnete das Haus im Jahr 2007. Im vergangenen Jahr verbuchte die Herberge eine Zunahme an Gästen: Das Hostel zählte 104 000 Übernachtungen im Jahr 2018, was einer Steigerung um zehn Prozent entspricht.„Unser Haus ist in jeder Altersgruppe sehr beliebt, bei Gruppen ebenso wie bei Paar- und Einzelreisenden“, sagt die Dresdner Hausleiterin Nele Lederer.

Innerhalb von zehn Wochen wollen die Betreiber bis zum November die Lobby, den Frühstücksraum und die 150 Zimmer erneuern. Zudem soll ein neues Architektur- und Designkonzept nach dem Umbau noch mehr Gäste anlocken. Das Konzept dafür wurde zusammen mit dem Wiener Architekturbüro BWM entwickelt. Es setzt vorwiegend auf Schwarz-Weiß-Töne und Naturfarben in den Zimmern. Gleichzeitig soll die Lobby verstärkt zum Spiel-, Treff- und Arbeitsraum umgestaltet werden.

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Der größte Hostelanbieter Europas ist auf Gruppenreisen spezialisiert. Sie machen den größten Anteil des Gästeaufkommens aus. Die Mehrbettzimmer mit Stockbetten locken mit Preisen ab zwölf Euro – damit grenzt sich die Hostel-Kette klar von teureren Hotels ab.

Von Aaron Wörz

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