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Höcke bei Pegida in Dresden: Breites Bündnis plant am Montag lautstarken Gegenprotest

Das Foto zeigt den Protest gegen Pegida im Oktober 2019.

Das Foto zeigt den Protest gegen Pegida im Oktober 2019.

Dresden. Ein breites Bündnis macht gegen den am Montag in Dresden geplanten Auftritt von AfD-Mann Björn Höcke mobil. Verschiedene Initiativen, die sich gegen Rassismus stellen und für Toleranz eintreten, haben dazu lautstarken Protest in Hör- und Sichtweite des Wiener Platzes angekündigt. Dort will am Montagabend der Thüringer AfD-Chef im Rahmen eines Pegida-Aufmarsches eine Rede halten.

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Wie die Initiatoren des Gegenprotests mitteilten, wird die Kundgebung um 18.30 Uhr starten. Zuvor wird es außerdem eine Demo geben, die um 17 Uhr am Alaunplatz startet. Gemeinsam werden die Teilnehmer in Richtung Hauptbahnhof laufen.

Zu den Unterzeichnern des Aufrufs des Bündnisses zählen derzeit etwa 40 Initiativen. Dazu gehören neben verschiedenen Parteien und ihren Jugendorganisationen sowie dem hiesigen Deutschen Gewerkschaftsbund auch das Ökumenische Informationszentrum, die Stiftung Frauenkirche, Mission Lifeline oder der Musiker und Ex-Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel.

Jusos: Dresden ist kein Ort von rechten Hetzern

Rita Kunert von der ebenso beteiligten Initiative Herz statt Hetze geht davon aus, dass zahlreiche Dresdner dem Aufruf des Bündnisses folgen werden, „um ihren Unmut lautstark kund zu tun.“ Ihren Worten zufolge habe auch Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) bereits sein Kommen angekündigt.

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Aus Sicht von Matthias Lüth von den Jusos Dresden dürfe die Stadt kein Ort von rechten Hetzern und Sammelpunkt für Querdenker sein. „Gerade in der aktuellen pandemischen Lage zeigt sich, wie sehr dieses Gedankengut unserer Gesellschaft schadet. An einem Tag, an dem Björn Höcke seine rechte Hetze in Dresden verbreitet, darf niemand Zuhause bleiben“, lautet sein Appell.

Auch Jens Maier will Rede halten

Ähnlich kommentiert es auch Nicol Häntsch für die Seebrücke Dresden: „Für uns als Seebrücke ist eins klar: Wenn Nazis eine Bühne bekommen, ist ein unüberhörbares und unübersehbares Nein der Zivilgesellschaft gefordert. Deshalb sind wir dabei.“

Neben Björn Höcke, einst Gründer des rechtsextremen Flügels, will auch der Dresdner AfD-Bundestagskandidat Jens Maier am Montag bei Pegida eine Rede halten. Der Politiker wird vom Verfassungsschutz inzwischen ebenfalls als rechtsextrem eingestuft. Bereits im Februar des vergangenen Jahres war Björn Höcke bei Pegida in Dresden aufgetreten und mit reichlich rechter Hetze aufgefallen. Damals hatten sich einige Tausend Menschen seinem Auftritt entgegengestellt.

Von seko

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