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Pegida-Geburtstag

„Herz statt Hetze“ in Dresden: Leipziger Bündnis sagt Teilnahme an Demo ab

Auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche hat „Herz Statt Hetze“ eine Kundgebung angemeldet (Archivbild).

Auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche hat „Herz Statt Hetze“ eine Kundgebung angemeldet (Archivbild).

Leipzig.Wegen der steigenden Zahl an Corona-Infektionen auch in Sachsen hat das Leipziger Netzwerk „Leipzig nimmt Platz“ seine Teilnahme an der Anti-„Pegida“-Demonstration am Sonntag in Dresden abgesagt. Nach intensiven Diskussionen habe man sich darauf geeinigt, der Kontaktvermeidung zugunsten des Infektionsschutzes Priorität einzuräumen, teilte das Bündnis am Samstag in Leipzig mit. In der Mitteilung darauf verwiesen, dass volle Regionalzüge zu erwarten seien und der Mindestabstand dort nicht eingehalten werden könne. Das Bündnis hatte ursprünglich zur gemeinsamen Anreise von Leipzig nach Dresden aufgerufen.

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Sechster Jahrestag der fremdenfeindlichen „Pegida“-Bewegung

Es bleibe der zentrale Punkt, „sich alten, neuen und verschwurbelten Nazis entgegenzustellen“, sagte Irena Rudolph Kokot von „Leipzig nimmt Platz“. In der jetzigen Pandemiezeit müsse man aber auch auf die Gesundheit und die Vorgaben zu deren Erhalt achten. „So geht solidarisches Verhalten“, sagte sie.

Am Sonntag wollen in Dresden mehrere Initiativen für Demokratie und eine weltoffene Gesellschaft auf die Straße gehen. Auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche hat „Herz Statt Hetze“ eine Kundgebung angemeldet, die auf 1.500 Teilnehmer begrenzt wurde. Die Demonstrationen sind eine Reaktion auf den sechsten Jahrestag der fremdenfeindlichen „Pegida“-Bewegung.

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Weiterlesen:Pegida-Protest unter Coronabedingungen - Gegner ziehen Veranstaltungen in Dresden durch

Eine angekündigte Demonstration hatte "Pegida" vergangene Woche abgesagt. Zuvor hatte die Stadtverwaltung Dresden entschieden, der Bewegung wegen der erwarteten Teilnehmerzahl coronabedingt für ihren Jahrestag keinen der zentralen Plätze zu überlassen.

Von epd

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