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Feiertag

Polizei Dresden verzeichnet 43 Straftaten am Herrentag

Nicht alle bleiben am Herrentag friedlich. Deshalb war die Polizei wieder einmal im Einsatz. Hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2020.

Nicht alle bleiben am Herrentag friedlich. Deshalb war die Polizei wieder einmal im Einsatz. Hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2020.

Dresden. Körperverletzung, Raub und rechtsextreme Parolen: Das ist eine Auswahl der Straftaten, die die Polizei Dresden am Herrentag verzeichnet hat. Insgesamt 43 Delikte nahmen die 344 eingesetzten Kräfte in der Landeshauptstadt und den zwei Landkreisen auf. Zudem stellten die Polizisten mehrere Radler und Fahrer von E-Scootern, die zu viel getrunken hatten. Alles in allem verlief der Tag aber „ohne größere Störungen“.

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In der Dresdner Heide griff eine 20-köpfige Jugendgruppe andere Menschen am Kannenhenkelweg an. Polizisten konnten wenig später drei Personen aus der Gruppe ermitteln und Anzeigen wegen Körperverletzung stellen.

Am Palaisgarten raubten drei Unbekannte zwei Jugendliche aus. Die Täter hatten die 14- und 16-Jährigen angesprochen und Geld gefordert. Als die beiden sich weigerten, schlugen die Räuber zu. Die Opfer erlitten leichte Verletzungen.

Rechtsextreme randalieren

Am späten Abend waren im Großen Garten rund zehn Personen unterwegs, die „lauthals“ rechtsextreme Parolen skandierten. Alarmierte Einsatzkräfte stellten die Gruppe. Ein 20-Jähriger und seine neun Begleiter müssen sich jetzt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

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Vermutlich ähnliche Klientel beleidigte an der Fernsehturmstraße einen 19-jährigen Iraker rassistisch. Zuvor hatten acht Männer an einer Haltestelle einen Leitpfosten beschädigt und Glasflaschen zerschlagen. Als der 19-Jährige auftauchte, griffen zwei der acht Männer an und traten ihn. Polizisten stellten einen 33-Jährigen. Der zweite Täter floh vom Tatort. Beide sind mit Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung konfrontiert.

Auch im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge randalierten offenkundig Rechtsextreme. An einer Bushaltestelle in Lohmen skandierten mehrere Personen verfassungswidrige Parolen. Zudem zündeten sie Feuerwerkskörper und zerstörten die Scheibe des Wartehäuschens.

Pyrotechnik abgefackelt

Für Aufsehen dürften auch mehrere Jugendliche auf der Basteiaussicht gesorgt haben. Laut Polizei zündeten sie Pyrotechnik und belästigten Ausflügler. Einsatzkräfte sprachen Platzverweise aus, Pyro hatten die Jugendlichen nicht mehr dabei. Jedoch fanden Polizisten in der Nähe derartige Erzeugnisse. Inwieweit die Gruppe mit dem Fund und dem Trubel auf dem beliebten Ausflugsziel zu tun hatte, ist noch nicht abschließend geklärt.

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Pyrotechnik hatten auch Unbekannte an einer Unterführung der S 81 bei Moritzburg im Landkreis Meißen abgefackelt, gleichzeitig Wegweiser und einen Wildzaun beschädigt. Die Polizei kontrollierte später eine Gruppe in Moritzburg, die dafür verantwortlich sein könnte.

Derweil waren Polizisten auf dem Alexander-Puschkin-Platz in Riesa präsent und kontrollierten mehrere feiernde Personen. Sie fanden unter anderem Cannabis und Amphetamine sowie ein Einhandmesser und einen Teleskopschlagstock. Einsatzkräfte stellten alles sicher und hielten durch ihre andauernde Präsenz den Lärm unter Kontrolle.

Von ffo

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