Offener Brief

Handwerk fordert Umsetzung des Azubi-Tickets in Sachsen

Auszubildende im Handwerk sollen mit dem Azubi-Ticket finanziell entlastet werden.

Auszubildende im Handwerk sollen mit dem Azubi-Ticket finanziell entlastet werden.

Dresden. Das Ostsächsische Handwerk fordert mit Nachdruck die Einführung eines Azubi-Tickets zum 1. März des kommenden Jahres. Bereits seit Jahren drängen die Handwerkskammern auf die Umsetzung eines Azubi-Tickets im Freistaat Sachsen, das den Jugendlichen die Fahrten zwischen Wohnung und Berufsschule zu einem reduzieren Preis ermöglicht. „Das Azubi-Ticket ist im aktuellen Koalitionsvertrag versprochen, also muss es auch noch in der aktuellen Legislaturperiode kommen“, appelliert Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, in einem offenen Brief an den sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Momentan zieht sich die Gründung der Landesverkehrsgesellschaft und damit auch die Umsetzung eines Azubi-Tickets jedoch über einen längeren Zeitraum hin.

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Eine aktuelle Erhebung der Kreishandwerkerschaft Bautzen hat ergeben, dass Lehrlinge im Durchschnitt Kosten in Höhe von knapp 114 Euro pro Monat allein für den Weg vom Wohnort zur Berufsschule stemmen müssen. Das neue Ticket soll die aktuell rund 5.500 Auszubildenden im ostsächsischen Handwerk und alle anderen Lehrlinge im Freistaat Sachsen finanziell entlasten, argumentiert die Handwerkskammer Dresden.

Von Aaron Wörz

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