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Ohrfeigen-Affäre

Grüne: Kein Mandat mehr für Genschmar, Lässig und Malberg

Jens Genschmar und Barbara Lässig droht ein Parteiordnungsverfahren.

Jens Genschmar und Barbara Lässig droht ein Parteiordnungsverfahren.

Dresden. Mit einem offenen Brief haben die Dresdner Grünen am Mittwoch auf die seit vergangener Woche kochende Ohrfeigen-Affäre reagiert. Sie fordern, dass weder Jens Genschmar noch Barbara Lässig (beide FDP) und Angela Mahlberg (CDU) auf den Listen für die Kommunalwahl 2019 Berücksichtigung finden. "Verbale oder gar körperliche Gewalt dürfen kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein", heißt es in dem Schreiben. Die beiden Stadträte Genschmar und Mahlberg sowie die im Jugendhilfeausschuss sitzende Lässig hatten der früheren PDS-Stadträtin Monika Aigner in den sozialen Netzwerken applaudiert, nachdem diese dem früheren Sozialbürgermeister Martin Seidel eine Backpfeife verpasst hatte. Genschmar und Lässig droht deswegen ein Parteiordnungsverfahren, Mahlberg hatte der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Patrick Schreiber nahegelegt, zu prüfen, "ob sie ihrem Mandat so noch gerecht werden kann". Die Grünen verweisen auf ihre eigene Prügel-Affäre. 2015 hatte der damalige Grünen-Ortsbeirat Michael Ton der Investorin Regine Töberich eine Ohrfeige verpasst, als diese im Zorn über den Stadtrat ein Stück Elberadweg wegbaggern ließ. Ton kam damals einem Ordnungsverfahren seiner Partei durch einen Austritt zuvor. Nun erwarte man von FDP und CDU "ein klares Signal zu Gewaltlosigkeit in der Politik", fordern die Dresdner Grünen.

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Von uh

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