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Dresden

Glück im Unglück: Dresdner bekommt gestohlenen Rucksack samt Arbeitslohn zurück

Das Mann hatte seine Tasche in der S-Bahn vergessen (Symbolfoto).

Das Mann hatte seine Tasche in der S-Bahn vergessen (Symbolfoto).

Dresden. Ein 58-jähriger Mann hat am Montag eine wahrhafte Achterbahnfahrt durchlebt, als er sich auf der Suche nach seinem verlorenen Rucksack bei der Polizei meldete. Der Mann gab an, das Gepäckstück vermutlich beim Ausstieg aus der S-Bahn der Linie 2 vergessen zu haben. Kurze Zeit später konnte der 58-Jährige aufatmen: Ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn hatte einen Rucksack in der S-Bahn zwischen Pirna und Dresden gefunden und bei der Bundespolizei im Dresdner Hauptbahnhof abgegeben.

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Zwar fehlten die Ausweisbörse, eine Geldkarte und der Personalausweis. Aber der Besitzer des Rucksacks zeigte sich trotzdem mehr als erleichtert. Er klärte die Beamten der Polizei auf: Im Rucksack habe sich ebenfalls sein Arbeitslohn für die vergangenen Monate befunden. Der Arbeitgeber im Ausland hatte dem Mann seinen Lohn bar ausgezahlt. Der knapp fünfstellige Betrag wurde von den Langfingern nicht angerührt und konnte somit an den 58-jährigen Besitzer zurückgegeben werden.

Die Bundespolizei hat aufgrund der fehlenden Ausweisbörse ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl eingeleitet und die Kamera-Daten der S-Bahn gesichert. Weiterhin überprüften die Polizisten, ob das Bargeld im Rucksack dem 58-Jährigen rechtmäßig gehörte – und ob er die Einfuhr eines solch hohen Geldbetrages bei der Einreise nach Deutschland ordnungsgemäß angemeldet hatte.

Von DNN

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