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Hitzewelle

Fit durch die Hitze – Tipps von einem Dresdner Profisportler

Sport in der prallen Sonne? Besser nicht, sagt der Profiläufer Reiner Mehlhorn.

Sport in der prallen Sonne? Besser nicht, sagt der Profiläufer Reiner Mehlhorn.

Dresden.Die einen stöhnen, die anderen jubeln – die heißen Temperaturen spalten aktuell die Gemüter. Das gilt auch für sportliche Aktivitäten. Die einen joggen zielstrebig an der Elbe entlang, die anderen hechten von Schatteninsel zu Schatteninsel.

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Sollte man bei dieser Hitze überhaupt Sport machen? Wer einige Regeln beachtet, kann auch bei diesen Temperaturen Spaß an Bewegung haben, sagt der Dresdner Profiläufer und Triathlon-Organisator Reiner Mehl­horn. Das Ziel sei es, einen zu starken Anstieg der Körpertemperatur zu verhindern. Denn das würde nicht nur die Ausdauerleistung einschränken, sondern auch die Gesundheit gefährden.

„Zu Beginn einer Hitzeperiode sollten wir unserem Körper Zeit geben, sich an die hohen Temperaturen anzupassen“, erklärt Mehlhorn. Dabei gilt, in den ersten heißen Tagen auf ein intensives Training zu verzichten und die Sporteinheiten lieber auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegen. Mehlhorn empfiehlt Laufstrecken durch kühle Waldgebiete oder entlang von Flussläufen. Un­geschützt in der prallen Sonne sollte man nicht unterwegs sein. Wenn während des Trainings Kopfschmerzen, Heiß-Kalt-Schauer, Magenschmerzen oder sogar Krämpfe auftreten, sollte die Sporteinheit sofort abgebrochen werden. Um solche Risiken im Vorfeld zu vermeiden, hat die Stadt das aktuelle Sportprogramm „Fit im Park“ auf ein Minimum beschränkt. So werden die Kurse „Taekwondo/Hapkido“, „Smovey Kinder“ und „Smovey für Erwachsene“ heute nicht stattfinden. Ab morgen soll der kostenlose Kursbetrieb normal weiterlaufen.

Wer bei diesen Temperaturen trotzdem bei Wettkämpfen starten will, sollte sich entsprechend vorbereiten und nicht nur Wasser, sondern auch Mineralien zu sich nehmen. Profisportler Mehlhorn empfiehlt aber: „Lasst beim geringsten Zweifel das nächste Training oder den nächsten Wettkampf ausfallen“.

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Von Lisa-Marie Leuteritz

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