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Feuerwerk: Wie viel Feinstaub wird Silvester 2021 in Dresden gemessen?

Gegen Mitternacht wird an Silvester in der Regel eine erhöhte Feinstaub-Konzentration in der Luft gemessen. Auch dieses Jahr?

Gegen Mitternacht wird an Silvester in der Regel eine erhöhte Feinstaub-Konzentration in der Luft gemessen. Auch dieses Jahr?

Dresden. Kritik am Silvesterfeuerwerk gab es schon lange: Zu gefährlich, zu laut für die Tiere, zu viele Feinstaub-Emissionen. Und seit der Corona-Pandemie sind zwei Argumente dazu gekommen: Wo geböllert wird, versammeln sich oft Menschen und stecken sich möglicherweise gegenseitig an.

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Noch schwerwiegender ist allerdings, dass die Verwendung von Feuerwerk (nicht selten unter Alkohol-Einfluss) auch immer wieder zu schweren Unfällen und vollen Intensivstationen in den Krankenhäusern geführt hat. Da diese Plätze aufgrund der Corona-Pandemie aber sowieso knapp sind, hat sich die Politik entschieden, den Verkauf von Feuerwerkskörpern in diesem Jahr zu verbieten.

Darf gar nicht mehr geböllert werden?

Doch, aber: Wer noch Feuerwerk aus dem vergangenen Jahr hat oder seine Raketen, Knallfrösche und Co. aus dem Ausland importiert, muss darüber hinaus die Verbotszonen beachten, die kommunal, also von den Städten und Gemeinden festgelegt werden.

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Feinstaub-Belastung gibt Hinweise darauf, wie viel Feuerwerk gezündet wird

Wir zeigen an dieser Stelle die Daten der Messstation in der Winckelmannstraße in Dresden. Sie erfasst, wie viele Feinstaub-Partikel der Größe PM10 pro Kubikmeter Luft gemessen werden. Der entscheidende Grenzwert beträgt 50 Partikel pro Kubikmeter Luft – er darf pro Jahr 35-mal überschritten werden, dann müssen Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um EU-Strafen zu vermeiden.

Wie ist die Luftqualität aktuell in Dresden?

Wie entwickelt sich der Feinstaub-Wert an Silvester im Vergleich zu den Vorjahren?

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Wie sind die Messwerte für Luftqualität einzuschätzen?

Gemessen werden drei Werte: Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon. „Sehr schlecht“ ist die Luft, wenn einer der drei Werte seinen höchsten Grenzwert überschreitet: 200 μg/m³ bei Stickstoffdioxid, 100 μg/m³ bei Feinstaub und 240 μg/m³ bei Ozon. Die Grenzwerte für „schlechte“ Luft liegen dementsprechend (in gleicher Reihenfolge) bei 101-200, 51-100 und 181-240. „Mäßig“ ist die Luft, wenn ein Spitzenwert in in diesen Bereichen liegt: 41-100, 35-50 und 121-180.

Gemessen wird jeweils das Stundenmittel (Stickstoffdioxid und Ozon) beziehungsweise das stündlich gleitende Tagesmittel (Feinstaub).

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Was sollte ich tun, wenn die Luftqualität „schlecht“ oder „sehr schlecht“ ist?

Sehr schlecht: "Negative gesundheitliche Auswirkungen können auftreten", schreibt das Umweltbundesamt. "Wer empfindlich ist oder vorgeschädigte Atemwege hat, sollte körperliche Anstrengungen im Freien vermeiden."

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Schlecht: Bei empfindlichen Menschen könnten laut Umweltbundesamt nachteilige gesundheitliche Wirkungen auftreten. "Diese sollten körperlich anstrengende Tätigkeiten im Freien vermeiden", heißt es bei der Behörde. "In Kombination mit weiteren Luftschadstoffen können auch weniger empfindliche Menschen auf die Luftbelastung reagieren."

Mäßig: "Kurzfristige nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit sind unwahrscheinlich", schreibt das Umweltbundesamt. Allerdings könnten Effekte durch Luftschadstoffkombinationen und bei langfristiger Einwirkung des Einzelstoffes nicht ausgeschlossen werden. Die Wirkung der Schadstoffe könne durch zusätzliche Reize wie Pollenflug verstärkt werden, so dass Effekte bei empfindlichen Personengruppen (z.B. Asthmatikern) wahrscheinlicher würden.

Gut: Grünes Licht vom Umweltbundesamt: "Genießen Sie Ihre Aktivitäten im Freien, gesundheitlich nachteilige Wirkungen sind nicht zu erwarten."

Sehr gut: "Beste Voraussetzungen, um sich ausgiebig im Freien aufzuhalten", heißt es vom Umweltbundesamt.

Von RND/kha

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